Fußball DFB
DFB präsentiert Spieler-Datenbank

Die Profile der deutschen Nationalmannschaft werden zukünftig in einer Datenbank erfasst und ausführlichst analysiert. Bundestrainer Joachim Löw begrüßt diese Neuentwicklung.

Die deutsche Nationalmannschaft soll sich künftig mit Hilfe einer professionellen Datenbank weiter verbessern. Vor dem ersten Länderspiel des Vize-Europameisters in diesem Jahr gegen Norwegen am Mittwoch in Düsseldorf (20.30 Uhr/live in der ARD) stellte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag die neue webbasierte Datenbank, die gemeinsam mit der Intercomponentware AG (ICW), bei der Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp Hauptinvestor ist, betrieben wird, vor.

Bundestrainer Joachim Löw begrüßte diese neue technische Möglichkeit: "Die neue DFB-Datenbank gibt uns die Möglichkeit, die aktuellen Nationalspieler in allen Facetten auf die WM 2010 vorzubereiten. Darüber hinaus ist sie für uns Trainer ein wichtiges Instrument in der Karriereplanung und der Dokumentation ihrer Entwicklung."

Auch Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff war voll des Lobes: "Wir arbeiten ständig daran, wie wir unsere Nationalspieler fördern und verbessern können. Eine Datenbank, in der das sportliche Profil aller Spieler mit den notwendigen Informationen zur optimalen Leistungsentwicklung gebündelt wird, ist eine hervorragende Unterstützung für die Trainer und unser gesamtes Team."

"Spieler werden nicht durchleuchtet"

Mit dieser Datenbank werden zukünftig Informationen über die Nationalspieler gesammelt und analysiert. In Zusammenarbeit mit ICW wurde das Dfbnet um die neue Applikation "DFB-Performer" erweitert. Das neue Angebot basiert auf der "Lifesensor"-Technologie.

Erstmals haben damit alle zugriffsberechtigten DFB-Trainer und-Betreuer die Möglichkeit, über die Nationalmannschaftsdatenbank zu jeder Zeit und an jedem Ort für sie wichtige Informationen abzurufen. In dem integrierten System für das A- und U21-Team, das auch auf die Junioren-Nationalmannschaften ausgeweitet werden kann, werden Spielbeobachtungen, spezielle Videoanalysen, Ergebnisse der Leistungsdiagnostik und Spielerstammdaten gesammelt. Betreut wird dieses Projekt von Hansi Flick.

"Mit der neuen DFB-Datenbank verfügen wir künftig über ein einheitliches System, das es uns ermöglicht, auf einfache Art und Weise auf die wesentlichen Daten der Nationalmannschaft und der einzelnen Spieler zuzugreifen. Dies erleichtert zum Beispiel die Eingabe und Verwaltung der Spielbeobachtungen und gibt uns in kürzester Zeit einen Überblick über die Analysen und Beobachtungen meiner Kollegen. Sie liefert uns wichtige Daten für die individuelle Förderung unserer Spieler", berichtete der Assistenztrainer von Joachim Löw, der zudem betonte: "Es besteht keine Gefahr, dass die Spieler jetzt durchleuchtet werden. Es werden nur Daten aus allen Bereichen, die wir ohnehin haben, in diesem neuen System gebündelt."

© SID

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