Fußball DFB
DFB stellt Integrationsbeauftragte vor

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) macht im Kampf gegen Rassismus und Gewalt ernst. Die 43 Jahre alte gebürtige Türkin Gül Keskinler wurde zur neuen Integrationsbeauftragten des Verbandes berufen.

Gül Keskinler ist vom Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur neuen Integrationsbeauftragten berufen worden. Die 43-Jährige gehört ab sofort mit beratender Stimme dem DFB-Vorstand an und ist zudem Mitglied der zuletzt gegründeten Task Force.

"Die neue Aufgabe ist nicht nur für mich eine große Chance, sondern auch für den DFB. Wir wollen damit gemeinsam eine gesellschaftliche Entwicklung anstoßen. Der DFB kann mit seinem Potenzial vieles bewegen und auch ein Vorbild für andere gesellschaftliche Gruppierungen sein", erklärte die gebürtige Türkin, die vor 36 Jahre nach Deutschland übersiedelte.

Die verheiratete Mutter von zwei Kindern ist seit 1996 deutsche Staatsbürgerin. Nach einem Aufbaustudium zur Personal- und Organisationsentwicklung gründete sie 2001 in Bergisch Gladbach die Agentur F.KIP Interkulturelles Kompetenzteam. Seitdem hat sie in verschiedenen Projekten im In- und Ausland mitgearbeitet, aufgrund ihrer vielfältigen Erfahrungen wurde sie auch zum Integrationsgipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeladen.

Ein Schwerpunkt ihres gesellschaftlichen und sportlichen Engagements ist die Förderung von Migrantinnen. Der Vorschlag zur Berufung von Gül Keskinler zur neuen DFB-Integrationsbeauftragten wurde auch von der Türkischen Gemeinde in Deutschland unterstützt.

© SID

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