Fußball DFB
DFB und Blatter auf Schmusekurs

Bei einem rund einstündigen Treffen zwischen Weltverbands-Präsident Joseph S. Blatter und dem DFB erörterten die Teilnehmer in freundschaftlicher Atmosphäre verschiedene Themen des internationalen Fußballs.

Zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Weltverbands-Präsident Joseph S. Blatter geht es wieder freundschaftlich zu. Bei einem rund einstündigen Treffen einer von Verbands-Präsident Dr. Theo Zwanziger angeführten hochrangigen DFB-Delegation und Blatter in Zürich wurden nach offiziellen Angaben verschiedene Themen des internationalen Fußballs erörtert.

Zwischen Blatter und Zwanziger, der unter anderem von seinem Vorgänger und neu ernannten Uefa-Vizepräsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder sowie dem ebenfalls neu gewählten Fifa-Exekutivkomiteemitglied Franz Beckenbauer begleitet wurde, war es Ende Januar während des Kongresses der Europäischen Fußball-Union Uefa in Düsseldorf zu Dissonanzen gekommen. Der Fifa-Boss hatte für den anschließend auch zum neuen Uefa-Präsidenten gewählten Franzosen Michel Platini Partei ergriffen, Zwanziger hatte für dessen Vorgänger Lennart Johansson plädiert und sich anschließend über das Abstimmungsergebnis und das Verhaltens Blatters bitter enttäuscht gezeigt.

In der Fifa-Zentrale in Zürich war davon aber nicht mehr zu spüren. "Nach der erfolgreichen WM 2006 sind bereits wieder neue Projekte am reifen, mit denen der DFB seine Bereitschaft zur weltweiten Förderung des Fußballs auf allen Ebenen bekräftigt", sagte Blatter und meinte weiter: "Es ist erfreulich, dass der deutsche Fußball ein so aktives Mitglied der Fifa ist und sich mit seinen Vertretern in den Fifa- und Uefa-Gremien tatkräftig einbringt."

© SID

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