Fußball DFB
DFB und Saudis vereinbaren Zusammenarbeit

Der DFB kooperiert ab sofort mit dem Fußballverband Saudi-Arabiens. Das am Donnerstag unterzeichnete Abkommen umfasst Maßnahmen imschiedsrichterwesen, Training-Ausbildung, Nachwuchsarbeit, Marketing und Sponsoring.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der saudi-arabische Verband (Saff) haben am Donnerstag in Leipzig einen Kooperations-Vertrag unterzeichnet. Bei der feierlichen Zermonie im noblen Hotel Fürstenhof setzten DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder, der Geschäftsführende Präsident Theo Zwanziger sowie Generalsekretär Horst R. Schmidt für den DFB die Unterschriften unter den Vertrag. Für die Saff unterzeichnete der Vizepräsident, die Königliche Hoheit Prinz Nawaf, das Dokument. Der zunächst auf zwei Jahre ausgelegte und mit einer Option auf zweijährige Verlängerung ausgestattete Kontrakt umfasst Maßnahmen der beiden Verbände in den Bereichen Schiedsrichterwesen, Training-Ausbildung, Nachwuchsarbeit, Marketing und Sponsoring.

"Wir freuen uns sehr, dass der Vertrag zustande gekommen ist. Er unterstreicht die guten Beziehungen des DFB zum saudi-arabischen Verband und wird für beide Seiten einige Vorteile bringen", erklärte Mayer-Vorfelder. In der Vereinbarung verpflichtet sich der DFB unter anderem dazu, in den kommenden zwei Jahren Schiedsrichter-Ausbilder nach Saudi-Arabien zu entsenden, die dort Seminare für die einheimischen Unparteiischen leiten sollen. Zudem sollen Bundesliga-Referees bei Bedarf wichtige Spiele in der saudi-arabischen Profiliga leiten.

Winterlehrgänge in der Wüste

Ähnlich umfassend soll die Kooperation auch im Ausbildungsbereich der Trainer sein. So sollen deutsche Ausbilder Kurse in Saudi Arabien abhalten, umgekehrt sollen arabische Trainer zu Lehrgängen in die Sportschule Hennef eingeladen werden. "Wir freuen uns, dass der DFB uns in diesen Bereichen so tatkräftig unterstützt. Ich bin überzeugt, dass sich der Fußball in unserem Land durch diesen Vertrag weiterentwickeln wird", erklärte Prinz Nawaf.

Der DFB profitiert von dieser Abmachung vor allem im Nachwuchsbereich, denn der Saff verpflichtete sich, seine Ausbildungsstätten für die Wintertrainingslager der DFB-Jugendmannschaften zur Verfügung zu stellen und sogar einen Teil der Kosten zu übernehmen. "Die Wintertrainingslager, die in den vergangenen Jahren in Spanien und Katar stattfanden, haben sich als wertvoll erwiesen. Wir freuen uns, dass wir mit unseren Nachwuchsmannschaften demnächst auch nach Saudi Arabien reisen können und dort ideale Trainingsbedingungen vorfinden", erklärte DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt.

© SID

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