Fußball DFB
DFB-Vize Koch will Satzung von RB Leipzig prüfen

Dem neu gegründeten Fußballverein Rasenballsport Leipzig droht im Falle eines Aufstieges in die Regionalliga Ärger. Der DFB will die Satzung des Klubs genau unter die Lupe nehmen.

DFB-Vizepräsident Rainer Koch will die Satzung des mit Ziel Bundesliga gegründeten RB Leipzig im Falle eines Aufstiegs in die Regionalliga noch einmal gründlich prüfen. Das für Rechts- und Satzungsfragen zuständige Präsidiumsmitglied äußerte im bayerischen Fernsehen Zweifel, ob die DFB-Statuten durch den Fünftligisten auf nationaler Spielebene eingehalten werden. "Ich bin mir da aktuell nicht so ganz sicher", sagte Koch. Die 50+1-Regel dürfe nicht unterlaufen werden. Aufgabe des DFB sei es abzusichern, dass der Fußball das Sagen hat.

Die 50+1-Regel besagt, dass der Verein in einer Aktien- oder Kapitalgesellschaft immer 50 Prozent plus eine Stimme halten muss. Koch, seit 2004 Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), sieht vor allem Probleme, weil nur die sieben RB-Gründungsmitglieder ein Stimmrecht haben. Diese würden einen dreiköpfigen Ehrenrat bilden, der dann für sieben Jahre gewählt ist und dann nicht von anderen kontrolliert werden kann.

© SID

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