Fußball DFB
Erste "Eliteschule des Fußballs" steht in Cottbus

Die erste deutsche "Eliteschule des Fußballs" in Cottbus rückt am Freitag in den Blickpunkt. Dann überreicht DFB-Präsident Theo Zwanziger der Lausitzer Sportschule die offizielle Lizenzierungsplakette.

Startschuss für die Eliteförderung: Am Freitag zertifiziert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die erste "Eliteschule des Fußballs" in Deutschland. In Anwesenheit des Vorsitzenden der Kommission Sport der Kultusministerkonferenz, Burkhard Jungkamp, DFB-Sportdirektor Matthias Sammer und weiteren prominenten Gästen aus Politik und Sport wird DFB-Präsident Theo Zwanziger der Lausitzer Sportschule in Cottbus die offizielle Lizenzierungsplakette überreichen.

"Ziel des DFB ist es, ein bundesweites Netz an Eliteschulen des Fußballs zu knüpfen. Jede dieser Schulen muss an ein Leistungszentrum eines Vereins gekoppelt sein und höchste Qualitätsstandards im Hinblick auf die Förderung der Talente erfüllen", äußerte Sammer, Europameister von 1996.

Vielzahl an "Ausbildungserfolgen"

Die Lausitzer Sportschule in Cottbus wurde 1954 gegründet. 1993 wurden erstmals Fußballer an der Sportbetonten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe aufgenommen und fortan in enger Zusammenarbeit mit dem Fußball-Landesverband Brandenburg und dem Bundesligisten Energie Cottbus gefördert.

1999 erreichte die Cottbuser Schulauswahl bei den Schulfußball-Weltmeisterschaften in Italien den zweiten Platz, im vergangenen Jahr in Dänemark den dritten Rang. Zudem wurden auch die aktuellen Erst- und Zweitligaspieler Kevin Mckenna, Sebastian Schuppan, Andre Thoms, Christof Neumann, Arne Feick (alle Energie Cottbus), Rene Trehkopf (Erzgebirge Aue), Alexander Walke (SC Freiburg), Roland Benschneider (FC Augsburg) und Andreas Richter (TuS Koblenz) an der Lausitzer Sportschule Cottbus ausgebildet.

"Die Eliteschulen des Fußballs, denen die enge Kooperation mit Verein und Verband zu Grunde liegt, sollen in Zukunft ein wesentlicher Baustein sein, um talentierten Mädchen und Jungen die Doppelbelastung von Schule und Leistungssport zu erleichtern. Mit der Errichtung von Eliteschulen des Fußballs ist ein weiterer Schritt im Sinne einer optimalen Förderung unserer größten Talente der Region getan", sagte Zwanziger.

Umfangreiches Zertifizierungssystem

Auch in vielen anderen Teilen Deutschlands gebe es Kooperationen dieser Art, die bereits vorbildliche Arbeit leisten und in naher Zukunft ebenfalls als Eliteschulen des Fußballs ausgezeichnet würden, führte der DFB-Chef weiter aus.

Zur Sicherung der Ausbildungsqualitäten an den Eliteschulen diene ein umfangreiches Zertifizierungssystem. Die Einführung der Eliteschulen sei ein weiterer konsequenter Schritt in der Nachwuchsförderung, durch den die größten Talente der Stützpunkte des Talentförderprogramms in Zusammenarbeit mit den Leistungszentren konzentriert und intensiv gefördert werden könne, so Sammer.

© SID

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