Fußball DFB
Feuerwerks-Vorfälle in Frankfurt werden untersucht

Die Partie zwischen Frankfurt und Nürnberg musste in der 30.Minute unterbrochen werden. Grund dafür waren Feuerwerkskörper, die aufs Spielfeld flogen. Das Sportgericht ermittelt.

In der Bundesliga-Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg flogen in der 30.Minute Feuerwerkskörper aus Nürnbergs Fanblock aufs Spielfeld. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird ab Montag die Vorfälle beim Bundesligaspiel bearbeiten. Die Ereignisse rund um die Spielunterbrechung in der ersten Halbzeit würden im Schiedsrichterbericht entsprechend vermerkt, teilte der DFB am Samstagabend mit.

"Von Bedeutung für die Ermittlung das Kontrollausschusses sind außerdem die Angaben der zuständigen Sicherheitsbehörden und -experten", kündigte der für Rechtsfragen zuständige

DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch an. Darüber hinaus betonte Koch: "Es ist klar, dass die Vorfälle unter zwei Aspekten zu beurteilen sind. Im Mittelpunkt steht natürlich die Haftung des Nürnberger Bundesligisten für seine Anhänger und deren Ausschreitungen. Eine weitere Frage ist, wie die aus dem "Club"-Block geworfenen Feuerwerkskörper ins Stadion gelangen konnten und ob damit Frankfurt die Platzaufsicht eventuell vernachlässigt hat."

Der 3:1-Erfolg der Nünberger war von einer zwanzigminütigen Spielunterbrechung überschattet worden. Schiedsrichter Peter Gagelmann aus Bremen hatte nach einer halben Stunde die beiden Mannschaften in die Kabine geschickt, nachdem wiederholt aus dem Nürnberger Fanblock Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geschossen wurden. Bei Wiederanpfiff hatte der Unparteiische betont, dass er die Begegnung bei einem weiteren Zwischenfall abbrechen würde.

© SID

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