Fußball DFB
Fifa-Exko: Zwanziger voraussichtlich DFB-Kandidat

Theo Zwanziger wird voraussichtlich der DFB-Kandidat für den Posten im Fifa-Exekutivkomitee. Zwanziger kann bei seiner Nominierung mit der Unterstützung des DFB-Präsidiums rechnen.

DFB-Chef Theo Zwanziger kann im Hinblick auf eine mögliche Kandidatur für das Exekutivkomitee des Weltverbandes Fifa offenbar mit der Unterstützung des Präsidiums des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) rechnen. Wie der SID erfuhr, kommt es am Freitag auf der DFB-Präsidiumssitzung voraussichtlich zu einem Beschluss, den 65-Jährigen aus Altendiez für einen Sitz in der "Regierung" des Weltfußballs vorzuschlagen. Bislang wird der deutsche Fußball durch Franz Beckenbauer im Fifa-Exko vertreten.

Der "Kaiser" tritt jedoch auf dem Uefa-Kongress am 22. März 2011 als europäischer Vertreter für das Exekutivkomitee des Weltverbandes nicht mehr an. Zwanziger ist bereits Mitglied im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union. Der DFB muss bis Januar 2011 einen möglichen Nachfolge-Kandidaten für Beckenbauer bestimmen.

Uefa-Präsident Michel Platini hatte zuletzt erklärt: "Wenn die Deutschen einen starken Kandidaten stellen, wird er gute Chancen haben, gewählt zu werden". Beckenbauer, Ehren-Präsident von Bayern München, steht aus privaten Gründen nicht für eine weitere Amtszeit im Fifa-Exko zur Verfügung.

Zwanziger zurückhaltend

Zwanziger selbst hatte sich zuletzt zurückhaltend bezüglich einer Kandidatur für das Fifa-Exko geäußert. "Wir werden jetzt ganz in Ruhe darüber nachdenken, wie wir uns für die im kommenden Jahr anstehende Wahl eines Nachfolgers aufstellen", sagte Zwanziger, der seit März 2009 im Exekutivkomitee der Uefa vertreten ist. Der ehemalige DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder war einst kurzfristig sowohl im Exko der Fifa als auch der Uefa vertreten.

Beckenbauer hatte sich für Zwanziger als seinen Nachfolger stark gemacht: "Es ist nicht so: Ein Deutscher ist weg, ein Deutscher kommt nach. Es gibt viele, die in dieses Gremium mit reinwollen. Das ist mit der gesuchteste Job, den Du überhaupt im Weltfußball haben kannst. Da kann man sich vorstellen, wer da alles hineindrängt. Das ist kein Selbstgänger. Der einzige, der es schaffen würde, ist Theo Zwanziger", sagte der 65-Jährige. Auch die Liga hatte zuletzt wiederholt dem DFB-Boss den Rücken gestärkt und für eine Position im Exekutivkomitee des Weltverbandes empfohlen.

© SID

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