Fußball DFB
"Grünes Licht" für adidas-Vertrag

In der Diskussion über die Verlängerung des Ausrüster-Vertrages mit adidas hat DFB-Präsident Theo Zwanziger sich wie angekündigt auch bei den Justizbehörden abgesichert.

In der Diskussion über die Verlängerung des Ausrüster-Vertrages mit adidas hat sich Dr. Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), wie angekündigt auch bei den Justizbehörden abgesichert. "Es ist richtig, dass Dr. Theo Zwanziger heute auf eigenen Wunsch hin einen Termin bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt wahrgenommen hat", bestätigte DFB-Direktor Harald Stenger am Freitagmittag auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (sid) einen Bericht von Spiegel Online über ein Gespräch Zwanzigers mit den Staatsanwälten und stellte klar: "Es wurde bei diesem informellen Kontakt bestätigt, dass keine Verdachtsmomente bestehen."

Zwanziger hatte zuvor nicht ausschließen wollen, dass die DFB-Entscheidung gegen die mit über einer Viertelmilliarde Euro höher dotierte 500-Millionen-Offerte des adidas-Rivalen Nike für einen Acht-Jahres-Vertrag ab 2011 als strafwürdige Untreue durch pflichtwidriges Verhalten hätte gewertet werden können. Im Laufe des einstündigen Gespräches bei der Staatsanwaltschaft legte der 62-Jährige die Unterlagen zum neuen Vertrag mit dem Herzogenauracher Sportartikel-Konzern offen und erläuterte den Beschluss des DFB-Präsidiums.

© SID

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