Fußball DFB
Hunt-Einspruch erst nach Urteilsbegründung

Der DFB wird über einen Einspruch gegen die Sperre für Aaron Hunt erst nach dem Eingang der Urteilsbegründung entscheiden. Wegen angeblicher rassistischer Äußerungen war der Stürmer für zwei Partien gesperrt worden.

Erst nach Eingang der Urteilsbegründung wird der Deutsche Fußball-Bund (DFB) über einen Einspruch gegen die Sperre für U21-Nationalspieler Aaron Hunt vom Bundesligisten Werder Bremen entscheiden. Das bestätigte DFB-Pressechef Harald Stenger am Freitag auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (sid). Wenn der Richterspruch vorliegt, beginnt die dreitägige Einspruchsfrist.

Die Disziplinar-Kommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa) hatte Hunt am Donnerstag wegen grob unsportlichen Verhaltens für zwei Partien gesperrt. Der Angreifer soll während des Play-off-Rückspiels der deutschen U21-Mannschaft in der EM-Ausscheidung im vergangenen Oktober gegen England zwei Briten beleidigt haben. Hunt, gegen den anfängliche Ermittlungen sogar wegen rassistischer Äußerungen gegenüber seinen Gegenspielern von der Uefa nicht weitergeführt worden waren, hatte bei seiner Anhörung auf Provokationen und Beleidigungen seiner Kontrahenten vor der strittigen Situation verwiesen.

© SID

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