Fußball DFB
Kein Ende im Hoyzer-Prozess abzusehen

Fristgerecht haben alle Anwälte der fünf verurteilten Angeklagten im Prozess des Wett- und Manipulationsskandals um Robert Hoyzer Revision gegen das Urteil eingelegt. Der Prozess wird nun wohl noch lange andauern.

Der Prozess im Wett- und Manipulationsskandal um Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer wird die Fußballwelt noch lange beschäftigen. Die Verteidiger der fünf verurteilten Angeklagten haben ebenso wie die Staatsanwaltschaft Revision beantragt. Fristgemäß bis Donnerstagnacht (24.00 Uhr) waren alle Anträge beim Bundesgerichtshof (BGH) in Leipzig eingegangen.

Richterin Gerti Kramer bleiben nach der Urteilsverkündung insgesamt sieben Wochen zur schriftlichen Begründung. Den Anwälten bleibt nach der Zustellung ein weiterer Monat Zeit, ihren Revisionsantrag ebenfalls schriftlich zu begründen, ehe der BGH über die Zulassung eines Revisionsverfahrens entscheidet. Somit dürfte sich der Hoyzer-Prozess im Falle eines positiven Bescheids bis weit in das WM-Jahr 2006 hineinziehen.

Das Landgericht Berlin hatte Robert Hoyzer zu zwei Jahren und fünf Monaten sowie Drahtzieher Ante Sapina zu zwei Jahren und elf Monaten Haft verurteilt. Ex-Schiedsrichter Dominik Marks erhielt ein Jahr und sechs Monate auf Bewährung. Auch die Sapina-Brüder Milan und Filip kamen mit Bewährungsstrafen davon.

© SID

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