Fußball DFB
Leo-Baeck-Preis für Zwanziger

DFB-Präsident Theo Zwanziger erhält den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden. Er habe sich "auf beeindruckende Weise" gegen Fremdenfeindlichkeit im Fußball engagiert.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland verleiht den Leo-Baeck-Preis 2009 an Theo Zwanziger, den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Preisverleihung wird am 4. November in Berlin stattfinden.

"In seiner Eigenschaft als DFB-Präsident hat sich Dr. Theo Zwanziger auf beeindruckende Weise gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rechtsextremismus im Fußball engagiert" hieß es unter anderem in der Begründung des Direktoriums des Zentralrates. Dem DFB-Präsidenten sei es auf überzeugende Art und Weise gelungen, gegen "menschenverachtende und menschenfeindliche Verhaltensweisen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Fußballstadien offensiv Position zu beziehen" und die Menschen zu ermutigen, sich zu engagieren.

Mit dem Preis, der an den Rabbiner Leo Baeck erinnert, ehrt der Zentralrat Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise für die jüdische Gemeinschaft eingesetzt haben. Zu den Preisträgern früherer Jahre gehören unter anderem die Bundespräsidenten a. D. Richard von Weizsäcker und Roman Herzog, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Hubert Burda, Friede Springer und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Deutschland.

© SID

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