Fußball DFB
Löw will Vertrag nicht vor EM verlängern

Trotz der Wertschätzung durch seinen Arbeitgeber will Bundestrainer Joachim Löw seinen Vertrag nicht vor der EM 2008 verlängern. DFB-Präsident Theo Zwanziger hofft derweil auf eine lange Zusammenarbeit.

Sein Arbeitgeber ist mit ihm zufrieden, die Fans stehen hinter ihm und die Spieler schätzen ihren Übungsleiter ebenfalls. Eigentlich stünde einer Vertragsverlängergung von Bundestrainer Joachim Löw angesichts seiner überaus erfolgreich verlaufenden Amtszeit nichts im Wege. Doch der 47-Jährige will seinen Kontrakt mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) vor der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz definitiv nicht verlängern." Es war der Wunsch von Joachim Löw, beim Vertragsabschluss nach der WM 2006 immer nur von Turnier zu Turnier zu schauen. Das respektiere ich. Deshalb warten wir die EM ab", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger in der Bild am Sonntag.

Doch obwohl sich Zwanziger wünscht, "dass wir noch viele, viele Turniere mit ihm als Bundestrainer bestreiten", dürfte Löw bei der nächsten Großveranstaltung in Deutschland wohl nicht mehr im Amt sein. Schließlich geht der DFB-Boss davon aus, dass die Austragung einer EM im eigenen Land frühestens in 20 Jahren realistisch ist: "So lange wird's wohl dauern."

Dagegen gibt sich Zwanziger in Bezug auf die Bewerbung um die Ausrichtung der Frauen-WM 2011 optimistisch. Der 62-Jährige geht davon aus, dass der DFB bis zur Vergabe durch den Weltverband Fifa im November eine "Top-Bewerbung" abgegeben hat. Zwanziger will zudem versuchen, die Franzosen von ihrer konkurrierenden Bewerbung noch abzubringen: "Wir sind demnächst zu Gesprächen in Paris und werden mal ausloten, wie das weitergeht."

Kein schnelles Ende im Ausrüsterstreit in Sicht

Im Gegensatz zur anstehenden Entscheidung im Hinblick auf die Frauen-WM sieht Zwanziger im Ausrüsterstreit zwischen dem DFB und Adidas eine längere Auseinandersetzung auf den Verband zukommen: "Mitte August wird es die erste Schiedsgerichtsverhandlung geben. Bis eine endgültige Entscheidung fällt, wird es aber noch länger dauern."

© SID

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