Fußball DFB: "MV" trifft mit DFB-Spitze zusammen

Fußball DFB
"MV" trifft mit DFB-Spitze zusammen

Uefa-Vizepräsident Gerhard Mayer-Vorfelder trifft sich am 1. März in Berlin mit der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Das Treffen soll der "Optimierung der Zusammenarbeit" dienen, so "MV".

Der neue Uefa-Vizepräsident Gerhard Mayer-Vorfelder trifft am 1. März in Berlin mit der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zusammen. Ort und Termin bestätigte am Samstag DFB-Mediendirektor Harald Stenger dem Sport-Informations-Dienst (sid). Das Treffen, so Mayer-Vorfelder in der Bild-Zeitung, soll der "Optimierung der Zusammenarbeit" dienen.

Von DFB-Seite werden voraussichtlich Theo Zwanziger, Nachfolger von "MV" als Präsident des größten Sportfachverbandes der Welt, "Vize" Franz Beckenbauer und Generalsekretär Horst R. Schmidt an dem Treffen teilnehmen. Wo das Treffen in Berlin stattfindet, steht laut Stenger noch nicht fest. Am selben Tag zieht in der Hauptstadt das Organisationskomitee der WM 2006, dessen Vorsitzender Beckenbauer ist, abschließend Bilanz.

In dem Gipfeltreffen sollen einige Differenzen aus der Welt geschaffen werden. Mayer-Vorfelder hatte im Wahlkampf um die Präsidentschaft der Europäischen Fußball-Union (Uefa) den späteren Sieger Michel Platini, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dagegen den nun entthronten Amtsinhaber Lennart Johansson unterstützt. "MV" ist als Platinis "Vize" derzeit einziger deutscher Vertreter im Uefa-Präsidium und soll unter anderem um Unterstützung für die Bewerbung Deutschlands um die Ausrichtung der Frauen-WM 2011 werben. Der ehemalige Präsident des VfB Stuttgart hatte aber stets hervorgehoben, dass der DFB ihm gegenüber nicht weisungsbefugt sei.

Mayer-Vorfelder schlägt Merz als Liga-Chef vor

Unterdessen hat Mayer-Vorfelder den CDU-Politiker Friedrich Merz für das Amt des Präsidenten der Deutschen Fußball Liga vorgeschlagen. Nach dem Rückzug von Bayern Münchens Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge müsse man sich wohl außerhalb der Liga umsehen, sagte "MV" der Bild-Zeitung. Er halte Merz für einen geeigneten Mann, falls er emotional dicht genug am Fußball sei. Der Posten des DFL-Chefs ist seit dem Tod von Werner Hackmann am 28. Januar vakant.

© SID

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