Fußball DFB
Peters ist mit Sammers Arbeit zufrieden

Bernhard Peters lobt die Arbeit von DFB-Sportdirektor Matthias Sammer. Der einstige Konkurrent habe viele Leute aufgeweckt. Peters sei mit Sammer in vielem der gleichen Meinung.

Ungeachtet seines Rauswurfs aus dem Kompetenzteam des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bernhard Peters die Arbeit seines ehemaligen Job-Konkurrenten Matthias Sammer ausdrücklich gelobt. "Matthias Sammer hat durch seine leidenschaftliche, emotionale Art viele Leute aufgeweckt und für eine klare Linie gesorgt. Ich bin in vielen Punkten derselben Auffassung wie er, ich gratuliere ihm", sagte der Direktor für Sport- und Nachwuchsförderung beim Bundesligisten 1 899 Hoffenheim dem Fachmagazin kicker zum DFB-Sportdirektor.

Der frühere Hockey-Bundestrainer war vor der WM 2006 in Deutschland der Wunschkandidat des damaligen Bundestrainers Jürgen Klinsmann und von Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff für den damals neu geschaffenen Posten des Sportdirektors. Nach einem Machtkampf entschied sich das DFB-Präsidium aber letztlich für Sammer. Peters rückte daraufhin ins DFB-Kompetenzteam, wurde aber nach seiner Kritik an der Spielweise der deutschen Nationalelf bei der Euro 2008 in Österreich und der Schweiz von seinen Aufgaben beim Verband entbunden.

Ständiger Austausch mit Sammer

Dennoch tauschen sich Peters und Sammer "immer mal wieder" aus und haben offenbar in vielen Angelegenheiten ähnliche Ansichten. "Wir verstehen uns, waren zusammen im Kompetenzteam und sind total ehrgeizige, bissige Leute mit klaren Zielen. Das gefällt mir an ihm. Er ist geradeaus und redet in seinen Aussagen nicht drumherum", sagte Peters, der mit Blick auf den Kompetenzstreit zwischen Sammer und der Nationalmannschafts-Führung wegen der Zuständigkeiten bei der U21 hinzufügte: "Es bedarf intensiver Kommunikation und Moderation. In solch einem heterogenen System mit vielen handelnden Personen ist das schwierig."

Mit großem Interesse blickt Peters auf die weitere Entwicklung der deutschen Junioren-Europameister (U17, U19, U21). "Es wird spannend sein, zu beobachten, wie viele Spieler es bis zur A-Nationalmannschaft schaffen", sagte Peters.

© SID

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