Fußball DFB-Pokal
1. FC Köln auch in Frankfurt glücklos

Vorjahres-Pokalfinalist Eintracht Frankfurt hat im DFB-Pokal erneut die Runde der letzten Acht erreicht: Gegen Zweitligist 1. FC Köln gab es in der ausverkauften Frankfurter WM-Arena einen 3:1-Sieg nach Verlängerung.

Bundesligist Eintracht Frankfurt ist dem Traum vom erneuten Einzug ins Finale des DFB-Pokals einen weiteren Schritt näher gekommen und hat die Leidenszeit von Trainer Christoph Daum beim 1. FC Köln verlängert. Die Hessen zogen durch einen 3:1 (1:1, 1:1)-Sieg nach Verlängerung gegen den rheinischen Zweitligisten ins Viertelfinale ein. Daum bleibt damit in diesem Jahr nach seiner Rückkehr auf die Kölner Trainerbank weiter ohne Sieg.

Der Japaner Naohiro Takahara (95.) und Sotirios Kyrgiakos (112.) erzielten in der Overtime die entscheidenden Treffer für die Eintracht und machten die Hoffnung von Daum auf den erhofften Befreiungsschlag zunichte. Bereits nach 69 Sekunden hatte Alexander Meyer mit dem 1:0 für einen Traumstart gesorgt. Peter Madsen (18.) gelang der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich.

Nach dem Traumstart durch Meyer nach glänzender Vorarbeit von Markus Weissenberger verpasste es die Eintracht, gegen die deutlich verunsicherten Gäste nachzulegen und wurde für ihre Überheblichkeit durch den Ausgleich von Madsen prompt bestraft. Danach brauchte die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel vor 50 700 Zuschauern in der ausverkauften WM-Arena einige Zeit, um wieder ins Spiel zu finden.

Nach einer halben Stunde wurden die Frankfurter wieder stärker, doch Torhüter Stefan Wessels bewahrte die Kölner vor der Pause vor einem Rückstand. Gegen Sotirios Kyrgiakos (28.), Naohiro Takahara (31.) rettete Wessels ebenso glänzend wie gegen Weissenberger (43.), hatte dabei aber Glück, dass der Ball nicht noch über die Torlinie rollte.

Bei der Eintracht stand Stammtorhüter Markus Pröll nach auskurierter Magen-Darm-Grippe wieder zwischen den Pfosten. Auch der zuletzt angeschlagene Albert Streit war wieder mit dabei. Zudem stand Kapitän Jermaine Jones nach seiner Fußoperation erstmals seit dem Pokal-Halbfinale in der vergangenen Saison vor acht Monaten zumindest wieder im Kader. Auf der Gegenseite konnte Daum bei den Kölnern wieder auf seinen zuletzt erkrankten Abwehrchef Alpay zurückgreifen, der beim Gegentreffer von Meyer aber nicht gut aussah.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Die Kölner standen in der Defensive wesentlich besser und ließen kaum noch gelungene Aktionen der Hausherren zu. Die beste Frankfurter Chance hatte der kurz zuvor eingewechselte Michael Thurk (64.), dessen Schuss jedoch über das Tor ging.

In der Anfangsphase der Verlängerung wurden die Kölner erneut kalt erwischt. Takahara war nach fünf Minuten aus kurzer Entfernung per Kopf zur Stelle. In den letzten zehn Minuten war auch Jermaine Jones wieder im Einsatz, nachdem er wegen eines komplizierten Ermüdungsbruchs im Schienbein neun Monate pausiert hatte.

© SID

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