Fußball DFB-Pokal
1. FFC Frankfurt peilt Finale im DFB-Pokal an

Der 1. FFC Frankfurt nimmt im DFB-Pokal Kurs Richtung Titelverteidigung. Die Hessinnen gewannen bei Turbine Potsdam 1:0. Der FCR Duisburg verlor hingegen bei Bayern München 0:3 nach Elfmeterschießen.

Wenn im kommenden Jahr in Berlin der DFB-Pokal ausgespielt wird, könnte der 1. FFC Frankfurt wieder einer der Finalteilnehmer sein. Der deutsche Meister setzte sich im Viertelfinale beim Erzrivalen Turbine Potsdam ausgerechnet durch einen Treffer der früheren Potsdamerin Karolin Thomas (18.) mit 1:0 (1:0) durch und qualifizierte sich vor 1 380 Zuschauern für die am 4. März 2008 stattfindende Vorschlussrunde.

Am Rande des Spiels, das die überlegenen Potsdamerinnen äußerst unglücklich verloren, wurde Nationaltorhüterin Nadine Angerer verabschiedet. Die Weltmeisterin, die nach einer auskurierten Lungenentzündung wieder zum Einsatz kam, wechselt von Potsdam zum schwedischen Spitzenklub Djurgardens IF. Die 29 Jahre alte Angerer, die während der WM im September in China ohne Gegentor geblieben war, holte in sechs Jahren in Brandenburg zweimal die Meisterschaft.

Letztes Spiel von Steffi Jones

Auch auf Seiten der Gäste herrschte Abschiedsstimmung. Die frühere Nationalspielerin Steffi Jones absolvierte ihr letztes Spiel für die Hessinnen, bevor sie Anfang Januar den Posten der Organisations-Präsidentin der WM 2011 antritt.

Während das Team um Jones in Potsdam einen schmeichelhaften Sieg feiern konnte, muss sich der FC Duisburg eine mögliche Pokal-Revanche abschminken. Der Pokalfinalist und Vizemeister verlor vor 386 Zuschauern mit 0:3 im Elfmeterschießen beim Bundesliga-Konkurrenten Bayern München. Dabei avancierte Bayern-Torfrau Ulrike Schmetz mit drei gehaltenen Elfmetern zur Pokalheldin bei den Münchnerinnen. Nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 (0:2) gestanden.

Im dritten Bundesliga-Duell setzte sich Aufsteiger 1. FC Saarbrücken 2:0 (1:0) beim TSV Crailsheim durch. Dabei erzielte U20-Nationalspielerin Nadine Kessler vor 480 Zuschauern beide Treffer (21., 78., Foulelfmeter). In der einzigen Auseinandersetzung zwischen zwei Zweitligisten gewann der TuS Köln rrh. vor 450 Zuschauern 3:1 (1:1, 1:1) im Elfmeterschießen beim FC Gütersloh 2000.

© SID

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