Fußball DFB-Pokal
55-Meter-Kracher und Strafstoß eliminieren Hertha

Die TuS Koblenz hat mit einem 2:1 gegen Hertha BSC für eine weitere Pokalsensation gesorgt. Michael Stahl erzielte dabei den Führungstreffer aus einer Entfernung von 55 Metern.

Mit einem "Tor des Monats" hat sich Drittligist TuS Koblenz den Weg ins Achtelfinale des DFB-Pokals geebnet. Michael Stahl (60.) mit einer "Bogenlampe" aus der eigenen Hälfte brachte die Gastgeber in Führung, bevor Marcus Steegmann (71.) mit einem Foulelfmeter zum 2:0 gegen Zweitliga-Spitzenreiter Hertha BSC Berlin traf. Am Ende kassierten die Gäste in Koblenz mit 1:2 (0:0) ihre erste Pflichtspiel-Niederlage in der laufenden Saison. Zu allem Überfluss sah der sichtlich frustrierte Berliner Raffael (81.) nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. In Unterzahl konnte Adrian Ramos in der 88. Minute für die Hertha noch verkürzen.

Vor 10 000 Zuschauern begannen die Gastgeber, die im Vorjahr ebenfalls das Achtelfinale erreicht hatten, äußerst selbstbewusst und setzten die Herthaner unter Druck. Johannes Rahn (5.) und Massimo Cannizaro (7.) vergaben zwei große Möglichkeiten zur frühen Führung. Es dauerte fast 20 Minuten, ehe die Berliner erkannten, dass sie allein mit spielerischen Mitteln nicht zum Erfolg kommen werden.

Die erste hochkarätige Chance hatte der völlig frei auf TuS-Torhüter Dieter Paucken zulaufende Waleri Domowtschiski (24.), der den Ball jedoch überhastet über das Tor schoss. Auf der anderen Seite fand erneut Rahn seinen Meister in Herthas Keeper Marco Sejna.

Nach dem Wechsel suchte die Hertha den offenen Schlagabtausch, doch die besseren Möglichkeiten erkämpfte sich die TuS. Der vorentscheidende Führungstreffer fiel hingegen wie aus heiterem Himmel, als Stahl den Ball aus rund 60 Metern über den weit vor dem Tor stehenden Berliner Keeper Marco Sejna zirkelte.

© SID

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