Fußball DFB-Pokal
Auch Mainz 05 streicht zum Auftakt die Segel

Nach Bremen, Cottbus, Hamburg und Bielefeld hat es in der ersten Runde des DFB-Pokals nun auch Mainz 05 erwischt. Durch eine 0:1 (0:1)-Pleite beim 1. FC Saarbrücken schieden die Mainzer als fünfter Bundesligist aus.

Bundesligist FSV Mainz 05 musste nach dem besten Liga-Start der Klubgeschichte einen herben Rückschlag hinnehmen. Das Team von Trainer Jürgen Klopp scheiterte nach einem blamablen 0:1 (0:1) bei Zweitliga-Absteiger 1. FC Saarbrücken bereits in der ersten DFB-Pokalrunde und kassierte zudem die erste Pflichtspiel-Niederlage in der laufenden Saison. Den entscheidenden Treffer für den Süd-Regionalligisten aus Saarbrücken erzielte der Franzose Charles Haffner (41.).

Vor 15 200 Zuschauern im Ludwigsparkstadion waren die technisch und läuferisch überlegenen Gäste, die ohne den verletzten Nationalspieler Manuel Friedrich auskommen mussten, zu Beginn das bessere Team gegen die defensiv eingestellten Saarländer. Dem FSV gelang es allerdings nicht, aus der Überlegenheit Kapital zu schlagen.

Vor allem im Abschluss ließ die Mannschaft von Trainer Klopp die letzte Entschlossenheit vermissen. In erster Linie tat sich der Brasilianer Edu beim Auslassen guter Chancen (16./24./30.) hervor. Von den ansonsten harmlosen Saarbrückern wurden diese Nachlässigkeiten kurz vor der Pause bestraft. Nach einem krassen Abwehrfehler des FSV stolperte Haffner den Ball zur glücklichen Führung in das Mainzer Gehäuse.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der Erstligist, den Druck zu verstärken und zielstrebiger nach vorne zu spielen. Zunächst blieb es allerdings bei dem Versuch, da den weitgehend überhastet wirkenden Aktionen oft die Genauigkeit fehlte. Dazu kam noch Pech, als Edu den Pfosten traf (56.). Außerdem wurde den Mainzern ein Treffer von Nicolce Noveski wegen einer angeblichen Abseitsstellung aberkannt (57.).

Mitte der zweiten Halbzeit erhöhte der FSV noch einmal die Intensität und schnürte die Platzherren über weite Strecken in deren eigener Hälfte ein. Klare Möglichkeiten blieben allerdings auch in dieser Phase Mangelware.

© SID

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