Fußball DFB-Pokal
Augsburg wirft Freiburg raus

Im Duell zweite gegen erste Liga setzte sich der FC Augsburg in der 2. Pokalrunde mit 1:0 (0:0) gegen den SC Freiburg durch. Den Treffer des Abends erzielte Daniel Brinkmann (63.).

Bundesliga-Aufsteiger SC Freiburg hat sich in der zweiten DFB-Pokal-Runde blamiert und gegen den Zweitligisten FC Augsburg verabschiedet. Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt konnte zu keiner Phase des Spiels an die starken jüngsten Auftritte in der Bundesliga anknüpfen und unterlag nach einer ganz schwachen Leistung völlig verdient mit 0:1 (0:0). Augsburg reichten eine Durchschnittsleistung und ein Treffer von Daniel Brinkmann (63.), um erstmals seit 16 Jahren das Achtelfinale zu erreichen.

Drei Tage nach dem überzeugenden 4:0 bei Hertha BSC Berlin war Freiburg völlig von der Rolle. Die Defensive wirkte bei den wenigen Vorstößen der Augsburger alles andere als sattelfest, im Spiel nach vorne war der Wurm drin. Nicht eine flüssige Kombination brachte Dutts Elf zustande, ihr Auftritt war eines Erstligisten unwürdig.

FCA-Trainer Jos Luhukay hatte seine Mannschaft vor 12 024 Fans bei der Pokal-Premiere in der neuen Augsburger Arena sehr defensiv ausgerichtet. Seinen etatmäßigen Sturm mit Imre Szabics und Michael Thurk ließ er zunächst auf der Bank, wo auch Spielmacher Elton da Costa saß. Sandor Torghelle versuchte sich als einsame Spitze, wenn es für Freiburg gefährlich wurde, dann aber über den flinken Ibrahima Traore.

Der 21 Jahre alte Zugang aus Berlin sorgte auch für den ersten Aufreger der Begegnung: Traores Hereingabe war so scharf getreten, dass sie Felix Bastians bei seinem Klärungsversuch gegen den eigenen Pfosten lenkte. Diese Chance fungierte als Weckruf für die bis dahin schläfrigen Gäste.

Allerdings blieb es aus Sicht der Breisgauer bis zur Pause bei einem Schüsschen von Cedrick Makiadi, einem unplatzierten Kopfball von Mohammadou Idrissou und einem wenig gefährlichen Freistoß von Ivica Banovic, den FCA-Torwart Simon Jentzsch mit der Faust klärte. Aber auch Augsburg hatte lange Zeit nicht mehr zu bieten als seine - allerdings sehr sichere - Defensive.

Das änderte sich erst, als der Außenseiter etwas mutiger wurde - angetrieben von Traore. Zunächst verzog Brinkmann aus 17 Metern, wenig später rettete SC-Keeper Simon Pouplin gegen Traore. Dann reagierte Freiburgs Trainer Dutt auf die erschreckend schwache Vorstellung seiner Elf und brachte Tommy Bechmann und Andreas Glockner für die harmlosen Makiadi und Stefan Reisinger - doch am pomadigen Auftritt des SC änderte das nichts.

Stattdessen fühlte sich Augsburg ermuntert, entschlossener seine Chance zu suchen - und wurde durch Brinkmann belohnt, der ein Solo durch die Freiburger Hintermannschaft mit dem 1:0 krönte. Mit der Führung im Rücken zog sich Augsburg zurück, doch Freiburg verstand es viel zu selten, seine optische Überlegenheit in Chancen umzumünzen.

© SID

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