Fußball DFB-Pokal
Bayern erwartungsgemäß im Achtelfinale

Bayern München ist ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Der Rekordpokalsieger setzte sich klar mit 5:0 (2:0) gegen Zweitligist Rot-Weiß Oberhausen durch.

Bayern München hat seine Pflichtaufgabe im DFB-Pokal mit einer verstärkten B-Mannschaft souverän gemeistert und ist mit seinem fünften Pflichtspielsieg in Serie ins Achtelfinale eingezogen. Ein unglückliches Eigentor von Daniel Embers (32.), zweimal Daniel van Buyten (67./86.), Mario Gomez (41.) und Thomas Müller (70.) sorgten für das ungefährdete 5:0 (2:0) des haushohen Favoriten gegen Rot Oberhausen. -Weiß Der 14-malige Pokalsieger entschied damit auch das fünfte Pokal-Spiel gegen den Zweitligisten für sich.

Bayern-Trainer Louis van Gaal hatte sein Team gegenüber dem 2: 1 gegen den 1. FC Nürnberg mit Blick auf die anstehenden Aufgaben beim Hamburger SV und gegen Juventus Turin auf acht Positionen umgestellt. Nur Philipp Lahm, Mario Gomez und Daniel van Buyten standen erneut in der Startelf, in der verstärkten B-Mannschaft erhielt unter anderem Torhüter Michael Rensing eine Chance. Auch Franck Ribery und Nationalstürmer Miroslav Klose liefen von Beginn an auf. Dagegen saßen Arjen Robben und Bastian Schweinsteiger sogar nur auf der Tribüne.

"Das war heute eine sehr gute Möglichkeit, andere Spieler mal spielen zu lassen. Und sie haben das alle gut gemacht", meinte van Gaal zufrieden. Sein Gegenüber Jürgen Luginger war dagegen enttäuscht: "Es war vorher klar, dass für eine Sensation alles passen muss. In den ersten 30 Minuten haben wir gut gespielt, aber insgesamt waren die Bayern heute einfach zu stark."

Auch die Gäste aus Oberhausen ließen drei Stammkräfte auf der Bank, darunter ihren besten Torschützen Mike Terranova. Auf ihrer Webseite hatten sie zuvor die Kräfteverhältnisse recht anschaulich dargestellt. Allein Ribery und Robben seien gemeinsam etwa 100 Mill. Euro wert: "Mit dieser Summe könnte RWO 14 Jahre den aktuellen Gesamtetat des Vereins finanzieren."

Trotzdem spielten die Gäste vor 40 000 Zuschauern gegen viel zu reservierte Bayern von Beginn an munter mit. Die erste Torchance hatte Ronny König, der nach 13 Minuten an Rensing scheiterte. Erst danach erspielten sich die Gastgeber langsam eine Feldüberlegenheit, allerdings hemmten viele Fehlpässe immer wieder den Spielfluss. Zudem war viel zu wenig Bewegung im Spiel, so dass die Zuschauer nach 20 Minuten ein gellendes Pfeifkonzert anstimmten.

In der 32. Minute gab es dann doch die Führung für den haushohen Favoriten, als eine Flanke von Kapitän Lahm von Embers unhaltbar abgefälscht wurde. Nachdem Thomas Schlieter (40.) völlig freistehend den Ausgleich verpasst hatte, fiel kurze Zeit später die Vorentscheidung. Eine Flanke des starken Lahm ließ Torhüter Sören Pirson unter dem Körper durchrutschen und der ansonsten unglücklich agierende Gomez musste nur noch zu seinem sechsten Pflichtspieltor einköpfen.

In der zweiten Hälfte mühten sich die deutlich engagierteren Bayern um eine Resultatserhöhung. In der 54. und 56. Minute vergab Gomez zweimal freistehend die Chance zum 3:0 - das dürfte die Diskussionen um seinen 30-Millionen-Euro-Mann weiter verschärfen. Der musste nach 61 Minute raus und unter dem Jubel der Fans kam der lange verletzte Luca Toni zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz seit dem 23. Mai.

Kurze Zeit später traf Abwehrchef van Buyten per Kopf nach Flanke von Ribery zu dritten Pflichtspieltor im dritten Spiel in Folge. Dann traf nach Vorarbeit von Toni auch noch das ebenfalls eingewechselte Talent Müller - bereits zum fünften Mal in dieser Saison.

© SID

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