Fußball DFB-Pokal
Bayern München verteidigt den DFB-Pokal

Bayern München hat zum 13. Mal den DFB-Pokal gewonnen und damit den Grundstein zur erfolgreichen Verteidigung des Doubles gelegt. Der Rekordpokalsieger bezwang dank eines Treffers von Claudio Pizarro in der 59. Minute Eintracht Frankfurt in Berlin im 63. Endspiel mit 1:0 (0:0) und kann bereits am Mittwoch gegen den VfB Stuttgart als erste deutsche Mannschaft in zwei aufeinanderfolgenden Jahren das Doppel aus Meisterschaft und Cup-Sieg perfekt machen.

Die abstiegsbedrohten Hessen, die ebenfalls am Mittwoch gegen Kaiserslautern ein wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen wollen, müssen sich dagegen damit trösten, erstmals seit der Saison 1993/94 wieder im Uefa-Cup spielen zu dürfen. "Es war ein sehr schweres Spiel. Die Frankfurter haben ein Klassespiel gemacht und sich viele Sympathien erworben", resümierte Bayern-Trainer Felix Magath.

Kahn: "Ein Highlight meiner Karriere"

"Frankfurt war in der ersten Halbzeit bärenstark. Wir hatten uns vorgenommen, nach der Pause so viel Gas zu geben wie es geht. Das ist uns auch gut gelungen. Es ist immer wieder eine wunderbare Sache, wenn wir unseren Fans einen Titel präsentieren können", meinte Bayern-Manager Uli Hoeneß unmittelbar nach Spielende. Münchens Torwart und Kapitän Oliver Kahn, der kurz vor Schluss gegen Ioannis Amanatidis mit einer Glanzparade den Ausgleich verhindert hatte und mit fünf persönlichen Pokalsiegen einen Rekord aufstellte, war total happy: "Das ist immer wieder ein Highlight in meiner Karriere. Bei der Chance von Amanatidis braucht man auch ein Quäntchen Glück. Ich habe gar nichts gesehen. Das ist ein tolles Gefühl."

Bei seinem Frankfurter Kollegen Oka Nikolov hielt sich die Enttäuschung in Grenzen: "Wir waren heute nah dran, haben gut gespielt. Bayern hatte schon erste Halbzeit Druck aufgebaut. Das ist eine absolute europäische Topmannschaft. Wenn man gegen die kein Tor schießt, muss man damit rechnen." Dazu Trainer Friedhelm Funkel: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Kompliment meiner Mannschaft. Sie hat den Bayern alles abverlangt. Wir haben kompakt gestanden, und einige Möglichkeiten gehabt, aber es hat trotzdem nicht gereicht."

74 349 Zuschauer im ausverkauften Olympiastadion, darunter auch Bundespräsident Horst Köhler, der nach dem Match den Pokal an Kahn überreichte, Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Bundestrainer Jürgen Klinsmann, sahen von Beginn an eine ausgeglichene Partie, in der sich der Außenseiter Frankfurt überraschenderweise nicht versteckte. Der viermalige Pokalsieger profitierte dabei vor allem von der pomadigen Spielweise des Favoriten. Die Bayern versuchten allzu oft, durch lange Pässe auf die beiden Spitzen Roy Makaay und Pizarro zum Erfolg zu kommen - allerdings erfolglos.

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