Fußball DFB-Pokal
Bayerns B-Elf im Schongang ins Achtelfinale

Bayern München hat auch mit einer B-Elf in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach der Niederlage gegen Leverkusen letztes Wochenende ist das Team von Jupp Heynckes im Schongang ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen.
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MünchenBayern München hat auch mit einer B-Elf in die Erfolgsspur zurückgefunden und ist im Schongang ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Drei Tage nach der ersten Saison-Niederlage in der Bundesliga reichte dem Rekord-Cupsieger gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern eine glanzlose Vorstellung zu einem letztlich ungefährdeten 4:0 (1:0)-Erfolg.

Claudio Pizarro machte es den nach dem 1:2 gegen Bayer Leverkusen auf neun Positionen veränderten Bayern nach nervösem Beginn mit seinem zweiten Pokaltor (11.) leichter. Ersatzkapitän Arjen Robben gestaltete die Führung kurz nach der Pause vor 71.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena beruhigender (49.), ehe erneut Pizarro die letzten Anzeichen einer erneuten Herbstdepression vertrieb (58.). Nun hatte Lautern, das lange mithielt, nichts mehr entgegenzusetzen. Robben erhöhte kurz vor Schluss auf 4:0 (88.).

Bayern-Trainer Jupp Heynckes ließ nur Jerome Boateng und David Alaba erneut ran. Im Tor stand erstmals für die Münchner in einem Pflichtspiel Tom Starke, Javi Martínez gab eine wacklige Premiere als Innenverteidiger. Die Kapitänsbinde trug der sehr engagierte Robben - Philipp Lahm und Stellvertreter Bastian Schweinsteiger standen nicht einmal im Kader. Auch Franck Ribéry fehlte wieder. Das Münchner Krankenlager bekam in der 77. Minute Zuwachs, als Rafinha mit einer Verletzung an der linken Schulter raus musste.

Starke hatte in der ersten Halbzeit mehr zu tun, als ihm wohl lieb war. Bereits in der achten Minute kam Kaiserslauterns einzige Sturmspitze Mohamadou Idrissou zum Schuss, Rechtsverteidiger Rafinha verhinderte aber in letzter Sekunde einen kontrollierten Abschluss. Wieder acht Minuten später hatte Idrissou freie Bahn, doch Starke parierte stark. Steven Zellner traf nur den Außenpfosten (26.).

Die Münchner machten es gleich bei ihrem ersten gelungenen Angriff besser. Robben leitete einen langen Ball gekonnt weiter auf Pizarro, der von halbrechts aus 13 Metern vollstreckte.

Bis zur Pause brachten die optisch überlegenen Bayern danach aber kaum mehr etwas zustande. Einzig Alaba hatte die Gelegenheit zum 2:0 - doch Tobias Sippel im Tor des FCK parierte stark (44.). Insgesamt verteidigte der Tabellendritte der 2. Liga geschickt, mit Enis Hajri ließ sich einer der defensiven Mittelfeldspieler tief fallen. Waren die Münchner in Ballbesitz, standen bis auf Angreifer Idrissou stets alle Lauterer hinter dem Ball.

Den Bayern fehlte in den ersten 45 Minuten in der Offensive wie schon gegen Leverkusen die Zielstrebigkeit. Obwohl Robben, Xherdan Shaqiri und Alaba rochierten, gelang es ihnen zu selten, Pizarro in Szene zu setzen.

Erst nach dem Seitenwechsel wurde der Rekordmeister konsequenter in seinen Aktionen. Nach einer zu kurzen Kopfballabwehr von Lauterns Leon Jessen leitete Pizarro den Ball per Kopf auf Robben weiter, der Sippel aus zentraler Position mit einem Volleyschuss überwand. Nach einem Freistoß von Shaqiri traf Pizarro wenig später wieder selbst - per Kopf aus fünf Metern.

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