Fußball DFB-Pokal
Bayerns Toni macht gegen Gladbach den Unterschied

Luca Toni hat Bayern München mit zwei Treffern den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals beschert. Gegen Borussia Mönchengladbach kamen die Bayern zu einem 3:1 (0:0)-Erfolg. Das dritte Tor erzielte Miroslav Klose.

Bayern München hat auf dem langen Weg zu seinem Traumziel Triple dank Luca Toni auch die zweite Hürde im DFB-Pokal genommen. Der Weltmeister war beim 3:1 (0:0) des Rekord-Cupsiegers gegen Zweitliga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach mit seinen beiden Treffern (47./57.) der Matchwinner und schoss die Münchner fast im Alleingang ins Achtelfinale. Der eingewechselte Miroslav Klose steuerte das dritte Tor bei (83.).

Gladbach verließ nach acht Partien ohne Niederlage erstmals wieder als Verlierer das Feld und konnte auch beim sechsten Duell im Pokal gegen die Bayern nicht gewinnen - das Tor von Marcel Ndjeng kam zu spät (70.).

Vor 69 000 Zuschauern verstand es Gladbach zunächst wie kaum ein anderes Team in dieser Saison, den Bayern in deren Arena Paroli zu bieten. Zwar waren die Bayern häufiger in Ballbesitz, und die Mehrzahl der Torchancen ging auch auf das Münchner Konto. Doch Gladbach war immer gefährlich und hielt mit gesunder Zweikampfhärte dagegen - bis Toni zuschlug.

Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld gönnte sich den Luxus, seinen Traumsturm auseinanderzureißen: Für Klose stürmte zunächst Lukas Podolski neben Toni. Der angeschlagene Franck Ribery wurde im linken Mittelfeld durch Bastian Schweinsteiger ersetzt. Gäste-Coach Jos Luhukay veränderte seine in Fürth erfolgreiche Elf nur auf der linken Mittelfeldposition, wo Marko Marin Johannes van den Bergh verdrängte.

Nach 17 Minuten hätte eben dieser Marin die Fohlen beinahe in Führung gebracht, doch sein Schuss verfehlte das Tor von Michael Rensing knapp. Wenig später musste Rensing sein ganzes Können aufbieten, als er Patrick Paauwes Fernschuss parierte. Im Gegenzug hatte Podolski seine beste Aktion: Sein Solo über den ganzen Platz wurde erst vom gut reagierenden Gäste-Torhüter Christofer Heimeroth gestoppt.

Heimeroth war allerdings auch maßgeblich am 1:0 des FC Bayern beteiligt. Eine Flanke von Podolski ließ er ungehindert passieren, ehe Toni mühelos aus kurzer Distanz einnickte. Nur zwei Minuten später hätte Oliver Neuville ausgleichen können, doch er scheiterte am starken Rensing. Diese Möglichkeit blieb allerdings lange die einzige für den dreimaligen Pokalsieger, der immer mehr abbaute.

Schon in der 53. Minute hätte Toni für die Bayern alles klar machen können, doch Heimeroth parierte seinen Schuss. Vier Minuten später zielte der Italiener dann genauer: Mit einem herrlichen Drehschuss aus 18 Metern überwand er Heimeroth. Für Toni, der nun in allen drei Wettbewerben erfolgreich war, war es das zwölfte Tor in einem Pflichtspiel für den FCB.

Als der 13-malige Pokalsieger die Partie nur noch nach Hause schaukeln wollte, wurde er mit dem Anschlusstreffer bestraft. Ein Schuss von Ndjeng aus fast 30 Metern schlug unhaltbar für Rensing in der linken, oberen Torecke ein. Nach 75 Minuten holte sich Toni seinen verdienten Applaus ab, als er für Klose ausgewechselt wurde.

© SID

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