Fußball DFB-Pokal
Bremen scheitert in Pirmasens

Regionalligist FK Pirmasens hat den deutschen Vizemeister Werder Bremen aus dem DFB-Pokal geworfen. Der Champions-League-Teilnehmer unterlag dem Underdog mit 2:4 im Elfmeterschießen, nach 120 Minuten stand es 1:1.

Der DFB-Pokal hat seine eigenen Gesetze. Das hat nun auch Vizemeister Werder Bremen erfahren. Der haushohe Favorit musste sich dem Regionalliga-Aufsteiger FK Pirmasens in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals geschlagen geben. Die Pfälzer setzten sich nach einem 1:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung mit 4:2 im Elfmeterschießen gegen den fünfmaligen Cupsieger durch und verpassten den Norddeutschen vor dem Champions-League-Duell am Dienstag beim englischen Champion FC Chelsea einen herben Dämpfer.

Klasnic beschert Werder die Verlängerung

Tobias Zellner (64.) erzielte das 1:0 für die Gastgeber, die zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte in die zweite Pokalrunde einzogen. Nach dem Ausgleich von Ivan Klasnic (83.) und der anschließenden Gelb-Roten Karte gegen den Bremer Frank Baumann (108.) sorgte Pirmasens durch den verwandelten Elfmeter des Portugiesen Miguel Cavalho für die endgültige Entscheidung.

Vor 10 000 Zuschauern im erstmals ausverkauften Stadion Husterhöhe konnten sich die Bremer, die ohne die verletzten Nationalspieler Torsten Frings, Tim Borowski, Per Mertesacker sowie erkrankten Torhüter Tim Wiese antreten mussten, in der Anfangsphase eine klare Feldüberlegenheit gegen die defensiv eingestellten Gastgeber erarbeiten. Die Chancen von Christian Schulz (7.) und Miroslav Klose (11./17.), der in jungen Jahren mit den Amateuren des 1. FC Kaiserslautern zahlreiche Spiele gegen den FKP absolviert hatte, reichten aber zunächst nicht zur frühen Führung.

Mit zunehmender Spieldauer kam der fünfmalige Pokalsieger zu einer Vielzahl von Möglichkeiten. Doch weder der Brasilianer Diego (31.), noch Schulz (33./37) und Klose (34.) konnten den Bann brechen.

Nach dem Seitenwechsel blieb es zwar bei der Feldüberlegenheit des Bundesligisten, doch die Bremer ließen im Abschluss die letzte Entschlossenheit vermissen. Die Strafe für diese Nachlässigkeit folgte auf dem Fuß. Zwar konnte Naldo in der 63. einen Kopfball von Sebastian Reich noch auf der Torlinie abwehren, doch eine Minute später traf Zellner per Freistoß und ließ dabei Bremens Torwart Andreas Reinke nicht gut aussehen.

© SID

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