Fußball DFB-Pokal
Bremen siegt gegen Wolfsburg im Elfmeterschießen

Werder Bremen hat durch ein 5:4-Erfolg im Elfmeterschießen gegen Bundesliga-Rivale VfL Wolfsburg das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Zuvor hatte Stürmer Miroslav Klose bereits doppelt für die Hanseaten getroffen.

Werder Bremen hat am Ende glücklich das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Der Bundesligazweite gewann das Nordderby gegen den VfL Wolfsburg im Elfmeterschießen 5:4, nachdem es nach Verlängerung 2:2 (1:1, 0:0) gestanden hatte. Den entscheidenden Treffer für die Hausherren erzielte Aaron Hunt, anschließend scheiterte Pablo Thiam. Für die "Wölfe" hatten zuvor Andres d´Alessandro und für Bremen Naldo das Ziel verfehlt.

Zuvor hatte Miroslav Klose Werder Bremen vor einem frühen Aus im DFB-Pokal bewahrt und mit einem Doppelpack vermeintlich schon auf die Siegerstraße gebracht. Zunächst erzwang Klose mit seinem Ausgleichstreffer in der 88. Minute die Verlängerung, dann sorgte er in der 105. Minute für das 2:1. In der Nachspielzeit der Verlängerung rettet Steve Marlet die Gäste dann mit seinem zweiten Treffer ins Elfmeterschießen.

Der fünfmalige Pokalsieger stand vor 19 100 Zuschauern im Weserstadion schon dicht vor einer Niederlage, bis Klose mit einem Abstaubertor der 1:1-Ausgleich gelang. Der ehemalige Kaiserslauterer nutzte dabei einen schweren Fangfehler von VfL-Torhüter Simon Jentzsch. Ein Patzer des Bremer Schlussmanns Andreas Reinke hatte in der 64. Minute maßgeblich zur Führung für die Gäste beigetragen. Nach einer Flanke von Christopher Lamprecht war Marlet per Kopfball aus kurzer Distanz erfolgreich gewesen, Reinke hatte diese Vorlage falsch eingeschätzt.

Da aber die Hanseaten über fast die gesamte Spielzeit das dominante Team waren, ging der Sieg insgesamt völlig in Ordnung. Die stark ersatzgeschwächten Niedersachsen standen zwar hinten recht sicher, brachten in der Offensive aber nur sehr wenig zu Stande. Der Bundesliga-Zweite hingegen erarbeitete sich zahlreiche Torgelegenheiten, scheiterte aber immer wieder an der eigenen Abschlussschwäche, aber auch an dem in dieser Phase in Klassemanier agierenden Jentzsch. Als die Mannschaft von Trainer Holger Fach schon dicht vor dem Sprung in die dritte Runde stand, erzwangen die Gastgeber dann doch noch die Verlängerung.

Aber nicht nur die Bremer, auch der Pokalfinalist von 1995 musste mehrere Stammspieler ersetzen, besonders spürbar war das Fehlen von Torjäger Diego Klimowicz. Der Argentinier, der wegen Oberschenkelproblemen an der Weser pausierte, fehlte den Wolfsburgern speziell bei hohen Bällen. Die Bremer litten phasenweise darunter, dass der etatmäßige Mittelfeldregisseur und Ideengeber Johan Micoud nicht zur Verfügung stand, der Franzose konnte durch Daniel Jensen nur unzulänglich ersetzt werden.

© SID

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