Fußball DFB-Pokal
Cottbus mit drei "Elfer"-Toren im Achtelfinale

Dank dreier Elfmetertore hat sich Energie Cottbus gegen Borussia Mönchengladbach in der zweiten DFB-Pokal-Runde mit 3:0 (1:0) durchgesetzt. Rangelow und Skela (2) trafen vom Punkt.

Bundesliga-Schlusslicht Energie Cottbus hat nach zuletzt fünf Pflichtspielen ohne Sieg wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert und steht erstmals seit neun Jahren im DFB-Pokal-Achtelfinale. Die Lausitzer erkämpften sich nach einer guten Vorstellung gegen Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach einen verdienten 3:0 (1:0)-Sieg und tankten so neues Selbstvertrauen für den Bundesliga-Abstiegskampf. Der Aufsteiger aus Mönchengladbach scheiterte dagegen bereits das vierte Jahr in Folge in der zweiten Pokalrunde.

Gleich drei Foulelfmeter brachten die Entscheidung zugunsten der Mannschaft von Trainer Bojan Prasnikar. Zunächst verwandelte Dimitar Rangelow in der (42.) sicher, nachdem Borussias Rechtsverteidiger Tobias Levels Mittelfeldspieler Ivica Iliev von den Beinen geholt hatte. Dann wurde Rangelow von Jan-Ingwer Callsen-Bracker zu Fall gebracht, den fälligen Strafstoss nutzte Spielmacher Ervin Skela zum 2:0 für Cottbus (73.). Und nach einem weiteren Foul an Rangelow durch Gladbachs Keeper Christofer Heimeroth verwandelte Skela erneut (90.). Somit darf sich der Pokalfinalist von 1997 über weitere 454 267 Euro Fernsehgeld freuen.

Vor 9 805 Zuschauern im Stadion der Freundschaft übernahmen die Hausherren, die sich in der ersten Pokalrunde mit 3:0 beim Oberligisten Tennis Borussia Berlin durchgesetzt hatten, sofort die Initiative. Die Lausitzer besaßen wesentlich mehr Spielanteile und suchten immer wieder den Bulgaren Rangelow. Doch wie in der Bundesliga, in der die Cottbuser als schwächstes Team bisher nur ein Saisontor erzielten, waren die Angriffsbemühungen zu ungenau. So blieb ein 20-Meter-Freistoß von Skela (17.), den "Fohlen"-Keeper Heimeroth parieren konnte, bis zum Elfmeter die beste Torchance.

Die Gäste vom Niederrhein, bei denen Coach Jos Luhukay Torjäger Rob Friend überraschend zunächst auf der Bank ließ, verlegten sich auf Konter. Die wenigen Angriffe des dreimaligen Pokalsiegers, der mit einem 8:1-Erfolg beim Landesligisten Fichte Bielefeld in die zweite Cuprunde einzogen war, wurden durch das engagierte Pressing der Gastgeber aber im Keim erstickt.

Kurz nach dem Seitenwechsel hätte Iliev (51.) für das Team von Trainer Bojan Prasnikar in der Neuauflage des Zweitrundenduells von 1998 (2:4) erhöhen müssen. Doch Heimeroth entschärfte den gefährlichen Schuss des völlig frei stehenden Neuzugangs. Gladbachs Spiel wurde auch durch die Hereinnahme von Stürmer Friend (57.) nicht wesentlich besser. Stattdessen drängte Energie auf das 2:0.

© SID

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