Fußball DFB-Pokal
Cottbus setzt sich in Magdeburg durch

Energie Cottbus hat die erste Runde im DFB-Pokal überstanden. Beim 1. FC Magdeburg gewannen die Cottbuser durch Treffer von Jula, Shao und Radu 3:1 (2:1).

Bundesliga-Absteiger Energie Cottbus hat sich im Ostduell in der ersten Runde des DFB-Vereinspokals durchgesetzt. Beim Regionalligisten 1. FC Magdeburg gewannen die Lausitzer mit 3:1 (2:1) und zogen in die zweite Runde ein. Vor 14 852 Zuschauern sorgten der Rumäne Emil Jula (4.) und der Chinese Jiayi Shao (37.) für eine beruhigende 2:0-Führung, doch Simon Tüting (44.) gelang nach einem krassen Fehler von Cottbus-Torwart Lars Hirschfeld noch vor dem Pausenpfiff das Anschlusstor. Für die Entscheidung sorgte Rückkehrer Sergiu Rudu (83.), der einen Fehler von Andreas Gaebler nutzte.

In der 47. Minute vergab Magdeburgs Maximilian Watzka völlig freistehend per Heber die große Chance zum 2:2. Die Gäste wirkten im Abschluss einfach abgeklärter und konsequenter. Die Magdeburger konnten zwar optisch das Spiel ausgeglichen gestalten, allerdings fehlte dem dreimaligen DDR-Meister und Europapokalsieger der Pokalsieger von 1974 die Durchschlagskraft im Angriff.

Cottbus war insgesamt ballsicherer und zweikampfstärker. So blieb den Magdeburgern ein Pokalcoup wie 2000 versagt, als der krasse Außenseiter Rekord-Pokalsieger Bayern München eliminiert hatte.

Zu Zeiten der DDR-Oberliga gab es nur 14 Duelle der beiden ostdeutschen Klubs, da Cottbus meist nur zweitklassig war. Dabei hatte der FCM mit acht gegenüber drei Energie-Siegen deutlich die Nase vorn.

© SID

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