Fußball DFB-Pokal
DFB-Pokal-Schlappe bringt "Trap" in die Bredouille

Nach der 2:3-Pleite bei Hansa Rostock in der zweiten Runde des DFB-Pokals gerät Trainer Giovanni Trapattoni vom VfB Stuttgart immer stärker unter Druck. Auch der MSV Duisburg scheiterte an einem Zweitligisten.

Überraschende Niederlagen für die Bundesligisten VfB Stuttgart und MSV Duisburg in der zweiten Runde des DFB-Pokals: Die Schwaben verloren bei Bundesliga-Absteiger Hansa Rostock mit 2:3 (1:3), Duisburg kassierte bei 1 860 München ebenfalls eine 2:3 (0:2)-Niederlage. In den beiden Bundesliga-Duellen vom Mittwoch setzten sich der Hamburger SV mit 3:2 (0:1) gegen Bayer Leverkusen und Hertha BSC Berlin durch ein 3:0 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach durch.

Titelverteidiger Bayern München tat sich beim 1:0-Auswärtssieg in Aue schwer. Der FSV Mainz entging in Osnabrück einer Blamage und setzte sich beim Regionalligisten mit 4:2 nach Elfmeterschießen durch.

Vorjahres-Halbfinalist Arminia Bielefeld hielt sich durch ein 2:1 (1:1) gegen den Zweitliga-Zweiten Energie Cottbus schadlos. Die Kickers aus Offenbach entschieden das Zweitliga-Duell gegen den Karlsruher SC mit 2:1 (2:0) für sich.

Zehn Erstligisten unter den letzten 16

Damit qualifizierten sich zehn Erstligisten, fünf Zweitliga-Klubs und in St. Pauli (4:0 am Dienstag gegen den VfL Bochum) ein Drittligist für das Achtelfinale, das am Samstag ausgelost und 20./21. Dezember ausgetragen wird.

Am Dienstag hatten neben St. Pauli noch Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, Hannover 96, der 1. FC Nürnberg und der 1. FC Kaiserslautern aus dem Oberhaus sowie der SC Freiburg und die Spvgg Unterhaching aus der zweiten Liga den Sprung in die Runde der besten 16 geschafft.

In Rostock erwischten die Stuttgarter durch das frühe Führungstor von Nationalspieler Thomas Hitzlsperger (3.) einen Start nach Maß. Marcel Schied (16.), Rade Prica (28.) und Magnus Arvidsson (41.) schossen aber noch vor der Pause einen 3:1-Vorsprung für den Bundesliga-Absteiger heraus. Dem VfB gelang nur noch der Anschlusstreffer durch Danijel Ljuboba (82.).

Im Erzgebirge hielt der gastgebende Zweitligist aus Aue lange mit den "großen" Bayern mit, ehe Michael Ballack die Münchner in der 80. Minute zum Sieg köpfte. Dabei hatten die Ostdeutschen gute Möglichkeiten durch Rene Trehkopf und Andrzej Juskowiak, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Auf Bayern-Seite wartet Roy Makaay, der in Halbzeit eins eine Riesenchance vergab, weiter auf ein Erfolgserlebnis.

Küntzel zweimal erfolgreich

In München warteten die Zuschauer bis zur 37. Minute, ehe der Chinese Jiayi Shao den Bann für die "Löwen" brach. Nachdem U21-Nationalspieler Matthias Lehmann vier Minuten später auf 2:0 erhöht hatte, brachten Markus Anfang (48.) und Dirk Lottner (66.) den Bundesligisten noch einmal zurück ins Spiel. Das entscheidende Tor für die Münchener erzielte der eingewechselte Serbe Nemanja Vucicevic (85.).

Leverkusen gelang durch den bulgarischen Stürmerstar Dimitar Berbatow (3.) ebenfalls ein Blitztor. Daniel van Buyten (55.) und Sergej Barbarez (62.) wendeten das Blatt vorerst zu Gunsten der Gastgeber. Nach dem Ausgleich durch Berbatows zweiten Treffer (81.) sorgte Raphael Wicky (84.) schließlich für die Entscheidung für den HSV.

Die Treffer für die Berliner, die im vergangenen Dezember einen 6:0-Ligaerfolg gegen Gladbach gefeiert hatten, erzielten Malik Fathi zehn Minuten vor der Pause, Ellery Cairo sechs Minuten nach dem Wechsel und Thorben Marx zehn Minuten vor dem Ende.

In Bielefeld ging der Zweitliga-Zweite aus Cottbus durch Daniel Gomez bereits in der 9. Minute in Führung. Marco Küntzel drehte die Partie aber mit seinen beiden Treffern (23./56.) fast im Alleingang. Die Tore im Zweitliga-Duell erzielten Suat Türker (27.) und Thomas Wörle (29.) für Offenbach und U21-Nationalspieler Ioannis Masmanidis (70.) für den KSC.

Mainz mit Glück weiter

Mit ganz viel Glück hat sich Bundesligist MSV Mainz 05 im DFB-Pokal für das Achtelfinale qualifiziert. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp entschied beim norddeutschen Regionalligisten VfL Osnabrück das Elfmeterschießen mit 4:2 für sich. Vor 12 000 Zuschauern im Stadion an der Bremer Brücke verwandelte Michael Thurk den entscheidenden Elfmeter. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 (2:2, 1:1) gestanden.

Das frühe Führungstor der Mainzer in der regulären Spielzeit durch den Brasilianer Romulo drehten Thomas Reichenberger und Markus Feldhoff in einen 2:1-Vorsprung für den VfL. Petr Ruman sorgte zehn Minuten vor dem Ende für das 2:2, das den FSV in die Verlängerung rettete.

© SID

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