Fußball DFB-Pokal
"Dreifacher" Meier schießt die Eintracht weiter

Bundesligist Eintracht Frankfurt steht nach einem souveränen 4:1 (2:1)-Sieg bei Regionalligist Union Berlin in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Dreimal Alexander Meier und Ioannis Amanatidis trafen für die Hessen.

Bundesligist Eintracht Fankfurt hat dank eines Dreierpacks von Alexander Meier die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Der Mittelfeldspieler führte seine Mannschaft mit seinen Toren im 20-Minuten-Takt (17./37./57.) beim Regionalligisten Union Berlin zu einem 4:1 (2:1)-Sieg und sorgte dafür, dass der viermalige Pokalsieger sechs Tage vor dem Bundesliga-Start gegen Hertha BSC Berlin seine Erfolgsserie im Pokal fortsetzte. In der vergangenen Saison kamen die Hessen bis ins Halbfinale, 2006 war das Team von Trainer Friedhelm Funkel sogar bis ins Finale gestürmt (0:1 gegen Bayern München). Den vierten Treffer durch Ioannis Amanatidis bereitete Meier zudem vor (86.).

Gastgeber Union musste eine Woche nach dem missglückten Saisonauftakt in der Regionalliga beim 0:1 gegen Fortuna Düsseldorf einen weiteren Dämpfer hinnehmen. Lediglich der laufstarke Nico Patschinski (28.) traf für den Finalteilnehmer von 2001 (0:2 gegen Schalke 04). Vor 12 167 Zuschauern boten die Hausherren nach vorne lange Zeit eine couragierte Leistung, doch in der Hintermannschaft bescherten individuelle Fehler den Gästen immer wieder Torchancen.

Die Frankfurter, die ohne ihre verletzten Innenverteidiger Aaron Galindo, Chris und Sotirios Kyrgiakos antreten mussten, zeigten im ersten Pflichtspiel noch zu viele Abstimmungsfehler. Wenn allerdings das Kombinationsspiel über die Flügel klappte, war die Eintracht brandgefährlich. Beim 1:0 hatte Christoph Spycher von der linken Seite nach innen geflankt, das 2:1 bereitete Neuzugang Mehdi Mahdavikia von der rechten Seite vor.

Im zweiten Durchgang zogen sich die Frankfurter zunächst zurück und überließen den Gastgebern das Mittelfeld. Unions Patschinski war vorne als einzige Spitze auf sich allein gestellt, konnte die Bundesliga-Abwehr immer wieder in Verlegenheit bringen. In der 55. Minute forderten die Fans Elfmeter, als der Stürmer im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt wurde.

Frankfurt erhöhte erst allmählich wieder das Tempo. In der 57. Minute war erneut Meier zur Stelle, der nach einer Flanke von Albert Streit unbedrängt zum vorentscheidenden 3:1 einköpfen konnte. Damit erzielte der lange Schlaks in einem Spiel halb so viele Treffer wie in der gesamten vergangenen Bundesliga-Saison.

© SID

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