Fußball DFB-Pokal
Eigler schießt Bielefeld eine Runde weiter

Arminia Bielefeld steht dank zweier Treffer von Christian Eigler im Achtelfinale des DFB-Pokals. Der Angreifer erzielte beim 2:1-Sieg nach Verlängerung bei der TuS Koblenz beide Treffer für den Bundesligisten.

Arminia Bielefeld hat dank Christian Eigler den freien Fall gestoppt und im DFB-Pokal mit viel Mühe das Achtelfinale erreicht. Der Stürmer erzielte beide Tore zum 2:1 (1: 1, 1:1)-Erfolg der Arminia nach Verlängerung beim Zweitligisten TuS Koblenz. Die Ostwestfalen feierten nach sechs Spielen in der Bundesliga ohne Sieg damit wieder ein Erfolgserlebnis, TuS-Trainer Uwe Rapolder blieb der erhoffte Coup gegen seinen Ex-Klub dagegen verwehrt.

Eigler traf bereits nach 160 Sekunden mit einem platzierten Schuss aus 18 Metern ins rechte untere Eck und sorgte schließlich in der Verlängerung für die Entscheidung (106.). Matej Mavric (39.) war mit einem Kopfball nach einem Freistoß des ehemaligen Bielefelders Fatmir Vata der Ausgleich gelungen.

Der Traumstart durch Eigler gab den Bielefeldern vor 9 352 Zuschauern im Stadion Oberwerth aber keine Sicherheit. Stattdessen bot der Pokal-Halbfinalist von 2005 und 2006 eine über weite Strecken indiskutable Vorstellung. Die Gastgeber erholten sich dagegen schnell vom frühen Rückstand. Nach dem verdienten Ausgleich hätte der zweite Koblenzer Innenverteidiger Andreas Richter (44.) vor der Pause für die Führung sorgen können, verfehlte mit einem Kopfball aber knapp das Tor.

Arminia-Trainer Ernst Middendorp, der am Dienstag noch ein Geheimtraining angeordnet hatte, änderte im Vergleich zum 1:1 am vergangenen Samstag gegen Energie Cottbus fast die halbe Startelf. Gleich fünf Akteure vom Cottbus-Spiel standen nicht in der Anfangsformation. Ex-Nationalspieler Jörg Böhme und der angeschlagene Artur Wichniarek waren gar nicht erst im Kader. Ioannis Masmanidis saß zunächst nur auf der Ersatzbank, Markus Schuler fehlte wegen einer Rot-Sperre. Dafür war der wiedergenesene Tobias Rau von Beginn an mit dabei.

Doch auch die vielen Umstellungen zeigten bei Bielefeld zunächst keine positiven Auswirkungen. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste bis auf eine Phase kurz nach der Pause ohne große Durchschlagskraft. Auf der Gegenseite scheiterte Vata mit einem Schuss an der Querlatte (105.).

© SID

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