Fußball DFB-Pokal: Eintracht erklimmt Bieberer Berg leichtfüßig

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Eintracht erklimmt Bieberer Berg leichtfüßig

Eintracht Frankfurt ist durch einen 3:0 (1:0)-Erfolg bei Zweitligist Kickers Offenbach ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Michael Fink und Naohiro Takahara (2) erzielten die Frankfurter Tore im Hessen-Derby.

Vorjahresfinalist Eintracht Frankfurt hat das prestigeträchtige Derby bei Kickers Offenbach für sich entschieden und kann erneut vom DFB-Pokal-Endspiel in Berlin träumen. Der viermalige Cupsieger gewann das Viertelfinal-Duell beim Erzrivalen ohne Probleme mit 3:0 (1:0) und holte sich nach acht Punktspielen in Folge ohne Sieg zugleich Sebstvertrauen für den Abstiegskampf in der Bundesliga. Zweitligist Offenbach scheiterte hingegen wie schon in der ersten Pokalrunde 2003 erneut am großen Nachbarn.

Michael Fink (10.) erzielte nach einer Ecke des Österreichers Markus Weissenberger die frühe Führung. Der Japaner Naohiro Takahara sorgte mit einem Doppelschlag (61., 72.) für die Entscheidung.

Funkel baut Team um

Bei Dauerregen genügte den Frankfurtern vor 24 000 Zuschauern auf dem ausverkauften Bieberer Berg eine durchschnittliche Leistung zum Sieg. Sicherheit ins Spiel des Erstligisten brachte aber auch die frühe Führung nicht. Allerdings hätte Alexander Meier (22.) für das 2:0 sorgen können, schlug jedoch in aussichtsreicher Position über den Ball.

Auf der Gegenseite hatte Dino Toppmöller (27.) die Chance zum Ausgleich, verfehlte aber mit einem Linksschuss knapp das Tor. Zudem entschärfte Eintracht-Schlussmann Oka Nikolov, der erneut den verletzten Stammkeeper Markus Pröll vertrat, einen Kopfball von Stephan Sieger (14.).

Bei den Frankfurtern hatte Friedhelm Funkel die Mannschaft erneut umgebaut und im Vergleich zum 1:3 im Punktspiel beim Hamburger SV auf drei Positionen verändert. Der in der Liga zuletzt rotgesperrte Schweizer Linksverteidiger Christoph Spycher rückte ebenso in die Startelf wie Mittelfeldspieler Meier und Stürmer Michael Thurk. Der wiedergenesene Ioannis Amanatidis saß hingegen noch nicht einmal auf der Bank, nachdem sich der Grieche mit Funkel überworfen haben soll.

Reich enttäuschend, Fans friedlich

Offenbachs Coach Wolfgang Frank hatte zwei Veränderungen vorgenommen. Der Ex-Frankfurter Lars Weißenfeldt spielte ebenso von Beginn an wie der in der Winterpause verpflichtete Ex-Nationalspieler Marco Reich, der allerdings kaum gelungene Aktionen hatte und in der zweiten Halbzeit folgerichtig ausgewechselt wurde.

Direkt nach dem Seitenwechsel vergab Albert Streit zunächst die große Chance zur Vorentscheidung, als er bereits OFC-Keeper Cesar Thier ausgespielt hatte, jedoch aus spitzem Winkel am Tor vorbei schoss. Danach machte Takahara aber alles klar.

Die befürchteten Ausschreitungen zwischen den gegnerischen Fans blieben vor und während dem Spiel aus. Allerdings entzündeten Eintracht-Anhänger hinter dem Tor einige Leuchtraketen und Rauchbomben.

© SID

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