Fußball DFB-Pokal
FCN im Halbfinale gegen Frankfurt, Wolfsburg - VfB

Im Halbfinale des DFB-Pokals kommt es am 17./18. April zu den Partien 1. FC Nürnberg gegen Eintracht Frankfurt und VfL Wolfsburg gegen den VfB Stuttgart. Das ergab die Auslosung am Sonntag im Rahmen der ARD-Sportschau.

Der VfB Stuttgart bekommt es auf dem Weg ins DFB-Pokal-Finale mit einem schweren Brocken zu tun. Die Schwaben, die als einziger Bundesligist noch die Chance auf das Double haben, müssen im Halbfinale am 17. und 18. April beim VfL Wolfsburg antreten. Das zweite Semifinale bestreiten der dreimalige Pokalsieger 1. FC Nürnberg und der viermalige Cup-Gewinner Eintracht Frankfurt. Das ergab die Auslosung am Sonntagabend in der ARD-Sportschau.

Wolfsburg ist der einzige verbliebene Klub, der den traditionsreichen Wettbewerb noch nicht gewonnen hat. Die "Wölfe" verloren 1995 das Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach (0:3). Trainer Klaus Augenthaler war mit "Glücksfee" Hermann Selbherr zufrieden: "Wir wollten ein Heimspiel und haben es bekommen. Das ist das positive. Den Gegner kann man sich ohnehin nicht aussuchen, und meistens ist das Halbfinale schwieriger als das Finale", meinte "Auge".

Auch "Club"-Trainer Hans Meyer freute sich: "Ich hab es schon vorher gesagt: Wenn man unter den letzten Vier ist, dann will man unbedingt ein Heimspiel - das haben wir jetzt." Mit Blick auf das Bundesliga-Spiel am kommenden Freitag (20.30 Uhr/live bei arena) gegen Frankfurt fügte er an: "Wie wir dann gegeneinander spielen, muss nicht viel mit dem Pokal zu tun haben. Wenn wir da gewinnen, meinen alle, es würde auch im Pokal so gehen - dabei endet das Spiel im Pokal ja meist anders herum. Da müssten wir am Freitag eher also verlieren."

Bruchhagen: "Wir müssen es nehmen, wie es kommt"

Weniger glücklich war man dagegen in Frankfurt. "Wir müssen es nehmen, wie es kommt. Auf jeden Fall haben wir auch in Nürnberg eine Chance, in das Finale einzuziehen. Wer das schaffen will, muss im Verlaufe des Wettbewerbs auch solch schwere Aufgaben lösen", sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen.

Stuttgart, Tabellendritter der Bundesliga, feierte 1997 gegen Energie Cottbus den letzten seiner drei Pokaltriumphe. Das Finale wird am 26. Mai im Berliner Olympiastadion ausgetragen.

© SID

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