Fußball DFB-Pokal
Frankfurt folgt Saarbrücken nach Berlin

Der 1. FFC Frankfurt folgt dem 1. FC Saarbrücken ins DFB-Pokal-Finale der Frauen. Die Frankfurterinnen schossen sich mit einem 4:0 (2:0) gegen Bayern München in das Finale am 19. April.

Mit einem klaren 4:0 (2:0) gegen Bayern München konnten die Fußballerinnen des Titelverteidigers 1. FFC Frankfurt das Ticket für das DFB-Pokal-Finale am 19. April lösen. Einen Tag nach dem 2:0-Erfolg des 1. FC Saarbrücken im ersten Halbfinale beim Zweitligisten TuS Köln setzten sich die Frankfurterinnen am Ostermontag beim Ligarivalen Bayern München durch und stehen damit zum zehnten Mal in Folge im Endspiel.

"Zehnmal in Folge in Berlin zu sein - das ist ein traumhafter Erfolg", sagte FFC-Manager Siegfried Dietrich nach dem Schlusspfiff. Zuvor hatten die Nationalspielerinnen Conny Pohlers (11./45.), Petra Wimbersky (69.) und Sandra Smisek (90.) vor rund 2 500 Zuschauern die Treffer für den sechsmaligen Pokalsieger aus Frankfurt erzielt. Zwar konnten die Gastgeberinnen über weite Strecken der Partie gut mithalten, die Hessinnen nutzen aber konsequent ihre Chancen.

"Meine Mannschaft hat sehr abgeklärt gespielt, aber nicht überragend. Letztendlich ist der Sieg aber verdient. In Berlin werden wir alles daran setzen, um den Pott zu verteidigen", sagte Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Tritschoks. "Wir waren gar nicht so klar überlegen, aber wir haben wieder gut unsere Chancen genutzt. Nach vorne sind wir einfach top", erklärte Pohlers. Bei der Partie in Köln hatte U20-Nationalspielerin Nadine Keßler die Saarbrückerinnen erstmals ins Finale geschossen. Die FCS-Spielführerin erzielte vor den Augen von DFB-Präsident Theo Zwanziger, DFB-Trainerin Silvia Neid, WM-OK-Chefin Steffi Jones und 4 500 Zuschauern beide Treffer (2./49. Minute). "Klar ist, dass unser Gegner im Finale der Favorit ist. Aber wir fahren nicht ins Olympiastadion nach Berlin, um dort Urlaub zu machen", meinte Keßler.

© SID

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