Fußball DFB-Pokal
Frankfurt siegt in Pfullendorf ohne Mühe

Trotz 45 Minuten in Unterzahl hat sich Eintracht Frankfurt seiner Erstrunden-Aufgabe im DFB-Pokal sicher entledigt. Die Hessen siegten beim Regionalligisten SC Pfullendorf 3:0.

Drei Tage vor dem Highlight gegen den spanischen Meister Real Madrid ist Bundesligist Eintracht Frankfurt mühelos in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der viermalige Pokalsieger gewann beim Süd SC-Regionalligisten Pfullendorf trotz 45-minütiger Unterzahl souverän 3:0 (2:0) und geht damit gut gerüstet in das erste Bundesligaspiel am kommenden Sonntag gegen Hertha BSC Berlin.

Vor 7 500 Zuschauern in Pfullendorf legten die Hessen einen Blitzstart hin. Bereits nach zwei Minuten sorgte der Brasilianer Chris nach einem Freistoß des starken Faton Toski mit einem Kopfball für die Führung der Gäste. In der 19. Minute erzielte Neuzugang Nikos Liberopoulos sein erstes Pflichtspiel-Tor für die Frankfurter zum 2:0, ehe erneut Chris per Kopf auf 3:0 erhöhte (52.).

Dabei ging das Team von Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel, der das Abschlusstraining am Freitag wegen eines Gewitters nach 45 Minuten abgebrochen hatte, arg ersatzgeschwächt in das Spiel gegen den Viertligisten. Zudem musste die Eintracht ab der 45. Minute auf Verteidiger Marco Russ verzichten, der kurz vor der Pause die Gelb-Rote-Karte sah.

Passen mussten gegen Pfullendorf die verletzten Markus Pröll, Alexander Meier und Aaron Galindo ebenso wie der erkrankte Kapitän Ioannis Amanatidis. Die Neueinkäufe Ümit Korkmaz (Fußbruch) und Zlatan Bajramovic (Fuß-OP) standen für die Partie in Pfullendorf ohnehin noch nicht zur Debatte.

Dafür setzte Funkel in der Startformation auf die drei Neuzugänge Liberopoulos, Habib Bellaid und Markus Steinhöfer. Nach der frühen Führung durch Chris waren es dann auch Steinhöfer und Liberopoulos, die für das 2:0 sorgten. Nach einer Flanke des Ex-Salzburgers Steinhöfer ließ der griechische EM SC-Keeper-Teilnehmer Ralf Hermanutz keine Abwehrchance. Auch das 3:0 durch Chris bereitete Steinhöfer per Flanke mustergültig vor.

Die beste Chancen für die Gastgeber entstanden aus zwei kapitalen Schnitzern von Eintracht-Verteidiger Russ, der seine schwache Leistung dann auch noch mit dem Platzverweis krönte. Doch Patrick Hagg (10.), der zudem mit einem Freistoß an Gäste-Torwart Oka Nikolov scheiterte (41.), und Ewald Beskid (39.) konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Kurz nach Wiederanpfiff sorgte dann Chris mit seinem zweiten Treffer trotz Unterzahl für die Vorentscheidung.

© SID

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