Fußball DFB-Pokal
Fürth und Unterhaching souverän im Achtelfinale

Durch einen 2:0-Sieg beim 1. FC Saarbrücken hat die Spvgg Greuther Fürth das DFB-Pokal-Achtelfinale erreicht. Ebenfalls keine Blöße gab sich die Spvgg Unterhaching, die sich beim FK Pirmasens mit 3:0 durchsetzte.

Die Spvgg Unterhaching hat Pokalschreck FK Pirmasens die Grenzen aufgezeigt. Der Zweitligist behielt dank zweier Treffer des Tschechen Michal Kolomaznik (20./38.) sowie von Bruno Custos (86.) in der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals mit 3:0 (2:0) die Oberhand beim Regionalligisten, der in der ersten Runde Bundesliga-Spitzenreiter Werder Bremen ausgeschaltet hatte. Die Hachinger zogen damit wie im Vorjahr ins Achtelfinale ein.

Vor rund 6 000 Zuschauern im Sportpark Husterhöhe war in der Anfangsphase kein Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften zu erkennen. Die Gastgeber waren im Ansatz sogar das torgefährlichere Team. Erst nach der Führung durch Kolomaznik übernahmen die Gäste das Kommando gegen die ab diesem Zeitpunkt verunsichert wirkenden Pfälzer. Neben dem zweiten Treffer des Tschechen hatten die Münchner Vorstädter vor der Pause weitere gute Möglichkeiten, um den Vorsprung auszubauen.

Nach dem Seitenwechsel begnügte sich der Zweitligist überwiegend damit, die Führung zu verwalten und tat kaum noch etwas für das Spiel nach vorne. Dagegen verstärkte der Drittletzte der Regionalliga Süd seine Offensivbemühungen, konnte den Erfolg der Bayern aber trotz zahlreicher guter Möglichkeiten nicht in Gefahr bringen. In der 82. Minute schwächten sich die Hausherren zudem noch selbst, als Miguel Carvalho wegen wiederholten Foulspiels (82.) die Gelb-Rote Karte sah.

Fürth gibt sich keine Blöße

Auch der dreimalige deutsche Meister Spvgg Greuther Fürth hat problemlos das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Der Tabellenzwölfte der zweiten Liga setzte sich mit 2:0 (1:0) beim schwächelnden Regionalligisten 1. FC Saarbrücken durch, der in der ersten Runde mit dem Sieg gegen den Bundesligisten FSV Mainz 05 noch für Furore gesorgt hatte. In der 16. Minute sorgte Oliver Caillas für die 1:0-Führung, ehe Stefan Reisinger in 59. Minute ebenfalls per Kopf den ersten Einzug der Franken in die Runde der letzten 16 seit 2004 perfekt machte.

FCS-Trainer Michael Henke hatte seine Mannschaft nach der 0: 4-Pleite in der Meisterschaft bei der TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende zwar völlig umgekrempelt, eine positive Wirkung war aber nicht erkennbar. Vor 3 300 Zuschauern hatten die Hausherren über die gesamte Spielzeit lediglich durch Mike Frantz eine gute Torgelegenheit.

Dagegen verpassten es die Gäste mehrmals, ihre Führung auszubauen. Die zunächst beste Möglichkeit vergab Thomas Kleine fünf Minuten vor dem Pausenpfiff.

Burghausen glücklich im Elfmeterschießen

Unterdessen ist Zweitliga-Schlusslicht Wacker Burghausen mit viel Glück eine Runde weiter. Die Bayern setzten sich mit 5:4 im Elfmeterschießen beim Regionalligisten VfB Lübeck durch. In der regulären Spielzeit und der Verlängerung fielen keine Tore. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Stefan Aigner, im Anschluss parierte Uwe Gospodarek gegen Enrico Neitzel.

Die 5 000 Besucher in Lübeck sahen eine kampfbetonte, spielerisch aber schwache Begegnung. Tormöglichkeiten blieben auf beiden Seiten Mangelware. Einzig VfB-Angreifer Neitzel verbreitete Torgefahr. Doch er brachte den Ball in der 23. und 54. Minute freistehend nicht im Tor unter.

© SID

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