Fußball DFB-Pokal
HSV bei den "Störchen" ohne Mühe

Der Hamburger SV hat die erste Hürde im DFB-Pokal mühelos genommen. Bei Regionalliga-Absteiger Holstein Kiel gewann der Bundesligist klar mit 5:0. Zidan und Castelen gelang jeweils das erste Pflichtspieltor für den HSV.

Der Hamburger SV hat seine Pflichtaufgabe bei Holstein Kiel mit 5:0 (1:0) souverän gelöst und ist in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Vor 11 500 Zuschauern im seit Wochen ausverkauften Holstein-Stadion waren Mannschaftskaptän Rafael van der Vaart (26.), die Neuzugänge Mohamed Zidan (54.) und Romeo Castelen (90.) mit ihren ersten Pflichtspieltreffern, Nigel de Jong (71.) sowie Eric Choupo-Moting (88.) für die Hanseaten erfolgreich. Die Gäste verloren allerdings in der 80. Minute Bastian Reinhardt, der wegen einer Notbremse die Rote Karte sah.

Bei hochsommerlichen Temperaturen sahen die Zuschauer eine insgesamt einseitige Partie, in der der Viertligist vor allem auf Sicherung des eigenen Tores aus war und versuchte, durch schnelle Konter zum Erfolg zu kommen. Damit hätte der Regionalliga-Absteiger in der 20. Minute auch beinahe Erfolg gehabt. Stürmer Stephen-Kanu Famewo vergab aus fünf Metern freistehend die Riesenchance zur Kieler Führung, als er eine Flanke von Tim Siedschlag nicht nutzen konnte. Dies blieb bis zur 45. Minute die einzige nennenwerte Angriffsaktion der Gastgeber. Kurz vor der Halbzeit hatte allerdings erneut Famewo nach einem Fehler des schwachen Vincent Kompany die Chance zum Ausgleich: Sein Lupfer traf jedoch nur das Außennetz.

Ansonsten beherrschte der HSV mit seiner technischen Überlegenheit die Partie. David Jarolim überwand mit seinem Steilpass auf van der Vaart schließlich den Kieler Abwehrriegel. Der Niederländer ließ sich die Chance aus zwölf Metern nicht entgehen. Ein zweites HSV-Tor noch vor der Pause verhinderte Torwart Simon Henzler, der Chancen von Ivica Olic (38.), Piotr Trochowski und van der Vaart (beide 43.) zunichte machte.

Die Kieler bemühten sich in der zweiten Hälfte zwar etwas mehr um die Offensive, gaben dem HSV damit aber mehr Platz im eigenen Angriffsspiel, den die Gäste am Ende nutzen konnten.

© SID

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