Fußball DFB-Pokal
Kantersieg für Hansa Rostock im DFB-Pokal

Bundesligist Hansa Rostock hat in souveräner Manier die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Bei den Amateuren von Rot-Weiß Hasborn kam die Elf von Trainer Frank Pagelsdorf zu einem ungefährdeten 8:0 (5:0)-Sieg.

Bundesligist Hansa Rostock ist im Schongang in die zweite DFB-Pokal-Runde eingezogen. Der Aufsteiger fertigte den saarländischen Oberligisten Rot-Weiß Hasborn in Elversberg mit 8:0 (5:0) ab und feierte eine Woche vor dem Bundesliga-Start beim deutschen Rekordmeister Bayern München einen gelungenen Pflichtspiel-Auftakt.

Die Tore für die Gäste erzielten Rene Rydlewicz (18.), Enrico Kern (20./43.), Djordjije Cetkovic (31.), Kapitän Stefan Beinlich (45.), der Brasilianer Orestes (54.) und Sebastian Hähnge (57./70.). Der saarländische Landespokalsieger aus Hasborn, der zum vierten Mal die erste Pokal-Hauptrunde erreicht hatte und dort nun zum zweiten Mal ausschied, war phasenweise völlig überfordert.

"Rostock gedanklich schneller"

"Die Trauben hängen für einen Oberligisten gegen einen Bundesligisten natürlich sehr hoch. Wir haben viele Fehler gemacht. Rostock war gedanklich schneller, hat das erkannt und ausgenutzt. Trotzdem denke ich, dass die Zuschauer ein gutes Spiel mit acht Toren gesehen haben. Leider waren alle Tore auf der falschen Seite", sagte Hasborns Trainer Bernd Rohrbacher.

Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf, der auf den gesperrten Dexter Langen, den verletzten Regis Dorn und den erkrankten Tim Sebastian verzichten musste, konnte früh durchatmen. Im Gegensatz zum Vorjahr, als Hansa in der ersten Runde mit 1:2 am Oberligisten SV Babelsberg gescheitert war, spielten die Rostocker von Beginn an konzentriert und abgeklärt.

"Froh, wie das Spiel gelaufen ist"

"Wir sind froh, dass wir die Erfahrungen des vergangenen Jahres, als wir in der ersten Runde ausgeschieden sind, nicht machen mussten. Ich bin froh, wie das Spiel gelaufen ist. Es ist gegen so einen Gegner schwer, das erste Tor zu machen. Es ging dann aber immer weiter gut nach vorne, so dass wir in der zweiten Halbzeit das Ergebnis ausbauen konnten", so Pagelsdorf.

Vor allem Rene Rydlewicz trieb das Hansa-Spiel im Mittelfeld immer wieder an. Als Andre Dewes Hasborns einzige Chance in der ersten Halbzeit vergab (34.), stand es bereits 0:3. Hansas Hintermannschaft mit den vier Neuzugängen Heath Pearce, Orestes und Benjamin Lense sowie Torwart Stefan Wächter wurde vor 4 500 Zuschauern im Stadion Kaiserlinde kaum gefordert. Das Spiel fand aus organisatorischen Gründen im 27 Kilometer südlich von Hasborn gelegenen Elversberg statt.

Nach der Pause schaltete Hansa einen Gang zurück, und trotz der sicheren Führung blieb der Abend für Hansa nicht sorgenfrei. Stürmer Kern musste in der 47. Minute verletzt vom Platz getragen werden. Der Angreifer klagte über einen eingeklemmten Nerv im Schulterbereich. Doch auch ohne den 28-Jährigen ging das muntere Toreschießen weiter. Der eingewechselte Hähnge erzielte zwei Treffer und empfahl sich als möglicher Kern-Ersatz für das Spiel bei den Bayern.

© SID

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