Fußball DFB-Pokal
Nürnberg gewinnt Elfmeterkrimi gegen Haching

Nach 120 mittelmäßigen Minuten hieß es zwischen Bundesligist 1. FC Nürnberg und Zweitligist Spvgg Unterhaching 0:0. Im Elfmeterschießen behielten die Gastgeber glücklich mit 2:1 die Oberhand.

Torhüter Daniel Klewer hat den 1. FC Nürnberg im DFB-Pokal vor einer Blamage bewahrt. Der 29-Jährige war der Held des Abends beim 2:1-Sieg im Elfmeterschießen gegen den Zweitligisten Spvgg Unterhaching, nachdem die Begegnung auch in der Verlängerung torlos geblieben war. Klewer hielt insgesamt drei Elfmeter und legte den Grundstein zum ersten Einzug des "Club" ins Viertelfinale des nationalen Wettbewerbs seit elf Jahren.

Vor 16 676 Zuschauern im Nürnberger Frankenstadion erwischten die Gastgeber den besseren Start. Markus Schroth köpfte nach einer Flanke von Ivicar Banovic nur knapp über das von Philipp Heerwagen gehütete Gäste-Tor. Anschließend ließ Schroths Sturm-Kollege Robert Vittek mehrere gute Schussgelegenheiten ungenutzt.

Erst nach einer Viertelstunde suchte auch die bis dahin völlig destruktive Spielvereinigung den Weg in die gegnerische Hälfte - und kam prompt zu einer guten Torchance. Michal Kolomaznik verfehlte das Nürnberger Tor allerdings freistehend aus sechs Metern. Daniel Klewer, der für den verletzten Nürnberger Stamm-Torwart Raphael Schäfer zwischen den Pfosten stand, musste nicht einmal mehr eingreifen.

In der Folge spielte Haching gut mit, blieb bei seinen gelegentlichen Kontern allerdings zu harmlos. Der "Club" versäumte es seinerseits, den Zweitligisten stärker unter Druck zu setzen. Kurz vor der Pause musste Klewer Kopf und Kragen riskieren, als er gegen den heraneilenden Kolomaznik an der Strafraumgrenze rettete. In der zweiten Hälfte verflachte die schon bis dahin nur wenig ansehnliche Begegnung immer mehr. Ein Klassenunterschied war kaum mehr zu erkennen. Die Hausherren bemühten sich zwar weiterhin, kamen jedoch auf Grund zahlreicher Fehler im Spielaufbau kaum mehr gefährlich vor das Hachinger Tor.

In der 60. Minute reagierte "Club"-Trainer Hans Meyer und nahm den glücklosen Vittek vom Platz. Dessen Ersatz Vratislav Gresko fiel allerdings ebensowenig auf wie der später eingewechselte Gerald Sibon.

In der Verlängerung kam der Tabellensiebte der Bundesliga zu einigen guten Möglichkeiten. In der 100. Minute bot sich Schroth die bis dahin größte Chance des Spiels zur Führung, doch der Routinier vergab aus nur drei Metern kläglich.

© SID

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