Fußball DFB-Pokal
Petric schießt HSV in die nächste Runde

Der Hamburger SV steht dank Mladen Petric im Achtelfinale des DFB-Pokals. Der Neuzugang erzielte beim 2:0 (1:0)-Sieg gegen den VfL Bochum beide Tore für den HSV.

Mladen Petric hat den Hamburger SV ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschossen. Der Neuzugang erzielte beim 2:0 (1:0)-Erfolg im Bundesliga-Duell gegen den VfL Bochum beide Treffer für den HSV (9. und 90.). Für den Kroaten war es vor 33 820 Zuschauern der erste Einsatz von Beginn an für die Hamburger, die damit auch Wiedergutmachung für die erste Saisonpleite beim VfL Wolfsburg betrieben.

HSV-Trainer Martin Jol hatte aus dem enttäuschenden 0:3 in Wolfsburg seine Konsequenzen gezogen und sein Team auf insgesamt drei Positionen verändert. So kam im linken Mittelfeld der ehemalige Münchner Marcell Jansen zum Einsatz, in der Abwehr durfte wieder Sebastian Reinhardt ran, der den Brasilianer Alex Silva auf die Bank verdrängte. Der einzige Nicht-Nationalspieler im Hamburger Team sorgte auch gleich für Stabilität in der Deckung, zum ersten mal in dieser Spielzeit blieben die Hanseaten ohne Gegentreffer.

Die Hausherren begannen das Bundesliga-Duell mit enormem Elan und großer Spielfreude und ließen die Bochumer in der Anfangsphase kaum aus der eigenen Hälfte kommen. Bereits in der zweiten Minute verpasste Petric, der für Landsmann Ivica Olic aufgeboten wurde, eine Flanke von Paolo Guerrero nur knapp. Zwei Minuten später klärte der Bochumer Anthar Yahia nach feiner Vorarbeit von Jansen im letzten Moment vor dem Peruaner. Die beste Gelegenheit zu einem weiteren Treffer verpasste Guy Demel in der 15. Minute, als er nach der schönsten Kombination der Partie über fünf Stationen freistehend das Tor verpasste.

Erst ab der 30. Minute kamen die in der Defensive gut organisierten Gäste selbst offensiv besser ins Spiel. Der Tscheche Stanislav Sestak verpasste dabei in der 42. Minute den möglichen Ausgleich nur knapp, als er einen Ball am langen Pfosten nicht erwischte. In der 45. Minute hatte Torwart Frank Rost nur wenig Mühe, einen Kopfball von Sestak zu klären.

Im zweiten Durchgang tat sich lange Zeit nur wenig. Mit der Führung im Rücken spielten die Hamburger nur noch sehr kontrolliert nach vorne. Den Westdeutschen, die sich nun intensiver um den Ausgleich bemühten, fehlten trotz großen Einsatzes die spielerischen Mittel, um das HSV-Tor ernsthaft zu gefährden. Die endgültige Entscheidung verpasste neun Minuten vor dem Abpfiff der starke David Jarolim, als er aus 16 Metern nur die Latte traf.

© SID

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