Fußball DFB-Pokal
RWE-Keeper Masuch beendet Cottbuser Pokalträume

Dank zwei gehaltener Elfmeter von Keeper Daniel Masuch hat Rot-Weiss Essen im Elfmeterschießen Energie Cottbus aus dem Pokal gekegelt. Den letzten Strafstoß verschoss Zoltan Szelesi, für RWE traf Vincent Wagner zum 6:5.

Dank Torwart Daniel Masuch hat Regionalligist Rot-Weiss Essen Bundesligist Energie Cottbus erneut in der ersten Runde aus dem DFB-Pokal geworfen. Der 30-Jährige parierte im Elfmeterschießen zwei Schüsse und war der Machwinner beim 6:5 von RWE. Nach Verlängerung hatte es 2:2 (1:1, 0:1) gestanden.

Der Ex-Essener Francis Kioyo (9.) hatte Energie zunächst in Führung gebracht, ehe Rafael Kazior (47.) kurz nach dem Wechsel für den Ausgleich sorgte. Sercan Güvenisik (103.) traf zunächst in der Verlängerung für die Gastgeber, ehe Dimitar Rangelow (112.) für den FC Energie das Elfmeterschießen erzwang. In der 120. Minute sah der Cottbuser Stiven Rivic wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Masuch parierte gegen Mariusz Kukielka und Zoltan Szelesi.

Beide Teams trafen zum dritten Mal in Folge in der ersten Runde in Essen aufeinander. Während Cottbus das erste Duell 2005 im Elfmeterschießen gewann, hatte sich die Rot-Weißen in der vergangenen Spielzeit revanchiert.

Die 8 429 Zuschauer im Georg-Melches-Stadion mussten nach einem Durcheinander in der Essener Abwehr die frühe Gäste-Führung durch Kioyo verkraften. Der vor zwei Jahren in die Lausitz gewechselte Kameruner schob völlig frei aus zehn Metern ein. Kurz nach der Halbzeit sorgte Kazior durch einen sehenswerten Schuss jedoch für Jubelstürme im Stadion.

Energie-Coach Sander musste in Ervin Skela auf seinen kreativen Kopf im Mittelfeld verzichten. Der Albaner laboriert an einer Beckenprellung. Kapitän Timo Rost pausierte wegen einer Sperre. RWE musste in Stefan Lorenz ausgerechnet auf den Spieler verzichten, der im vergangenen Jahr das entscheidende 1:0 gegen Energie erzielt hatte. Der Abwehrspieler lief wegen einer Fußverletzung nicht auf.

Nachdem der bei jedem Ballkontakt ausgepfiffene Kioyo die frühe Führung erzielt hatte, beschränkte sich Cottbus auf Konter. Den Essenern boten sich zwar dadurch mehr Räume, doch RWE kam lediglich durch Kazior (15., 18.) zu zwei nennenswerten Möglichkeiten. Zudem verwehrte Schiedsrichter Michael Kempter (Sauldorf) den Gastgebern einen Strafstoß, nachdem Christian Armel Bassila den quirligen Güvenisik im Strafraum umgestoßen hatte (21.).

Gleich nach dem Seitenwechsel sorgte Kazior nach einem Güvenisik-Pass für einen Paukenschlag. Gäste-Keeper Georg Tremmel, der wie schon im vergangenen Jahr Tomislav Piplica vertrat, war bei dem Schuss machtlos. Energie zeigte sich fortan bemühter, doch der Ausfall von Skela in der Schaltzentrale machte sich bemerkbar.

© SID

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