Fußball DFB-Pokal
RWE wirft Energie aus dem Pokal

Energie Cottbus ist als erster Erstligist aus dem DFB-Pokal geflogen. Die Lausitzer unterlagen in der ersten Runde bei Zweitliga-Aufsteiger Rot-Weiss Essen mit 0:1.

Durch seinen Treffer hat Joker Stefan Lorenz den Bundesliga-Aufsteiger Energie Cottbus aus dem DFB-Pokal geworfen und dem Zweitligisten Rot-Weiss Essen erstmals seit elf Jahren wieder in die zweite Runde geführt. Sechs Minuten nach seiner Einwechslung erzielte der Abwehrspieler in der 69. Minute das Siegtor zum 1:0 (0:0) der Rot-Weissen, die sich damit für die Erstrundenniederlage vor einem Jahr nach Elfmeterschießen gegen die Lausitzer revanchierten.

Lorenz, der für den verletzten Ex-Schalker Thomas Kläsener ins Spiel gekommen war, nutzte eine Flanke des ebenfalls eingewechselten Paulo Sergio per Flugkopfball zum 1:0. Der Erfolg für den Zweitligisten, der 1995 bis ins Achtelfinale vorgestoßen war, war vor 11 487 Zuschauern im Georg-Melches-Stadion aufgrund der größeren Spielanteile und des größeren Engagements verdient. Cottbus enttäuschte gegen den Pokalsieger von 1953 auf der ganzen Linie.

Essens Trainer Uwe Neuhaus musste auf den verletzten Arie van Lent (Adduktorenprobleme) und den erkrankten Dimitrios Grammozis (eitrige Mandelentzündung) verzichten. Bei den Gästen kam der Ex-Essener Francis Kioyo, der in der Bundesliga noch für zwei Spiele gesperrt ist, zum Einsatz und wurde von den RWE-Fans gnadenlos ausgepfiffen. Im Tor durfte sich Gerhard Tremmel anstelle von Stammkeeper Tomislav Piplica, dem Coach Petrik Sander eine Pause gönnte, beweisen.

Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeber: Holger Wehlage kam frei vor dem Energie-Tor an den Ball, schoss allerdings drüber (3.). Die einzige nennenswerte Möglichkeit des Bundesligisten vergab Kevin Mckenna. Der Kanadier verfehlte nach einer Ecke mit einem Kopfball das Essener Gehäuse (9.).

Der Zweitliga-Aufsteiger war in der ersten Hälfte die spielbestimmende Mannschaft, brachte das Tor der Gäste nach Wehlages Chance aber nicht mehr in Gefahr. Cottbus setzte auf Konter, blieb allerdings ebenso ungefährlich.

© SID

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