Fußball DFB-Pokal
Schlappes Wolfsrudel trabt ins Achtelfinale

Bundesligist VfL Wolfsburg hat sich in der 2. Runde des DFB-Pokals nicht mit Ruhm bekleckert. Der Meister von 2009 gewann bei Fünftligist Victoria Hamburg nur mit 3:1 (1:0).

Mit einer glanzlosen Vorstellung hat Ex-Meister VfL Wolfsburg das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Beim Hamburger Oberligisten SC Victoria kam die Mannschaft von Trainer Steve Mcclaren zu einem mühsamen, aber ungefährdeten 3:1 (1:0)-Sieg.

"Wir wussten, dass es ein hartes Stück Arbeit wird. Im Pokal gelten andere Gesetze, aber wir sind ruhig geblieben und haben unsere Chancen genutzt", sagte Mittelfeldspieler Sascha Riether. Sein Teamkollege Marcel Schäfer träumte schon ein bisschen von Berlin: "Wir haben noch große Ziele."

Der slowakische Nationalspieler Peter Pekarik brachte den Favoriten mit seinem ersten Pflichtspieltor im Dress der "Wölfe" vor der Pause in Front (17. Minute). Josue (52.) und Marcel Schäfer (55.) trafen nach dem Seitenwechsel, ehe Stephan Rahn (71.) den Ehrentreffer für die Gastgeber erzielte.

Vor 8 370 Zuschauern im Millerntor-Stadion konnte der Favorit allerdings trotz deutlicher Überlegenheit spielerisch zunächst nicht überzeugen. Gegen die Defensive des Fünftligisten taten sich die Niedersachsen in den ersten 45 Minuten unerwartet schwer, sodass hochkarätige Torchancen bis zur Pause Mangelware blieben. Lediglich bei Pekariks Kopfball nach Flanke von Schäfer war die Victoria-Abwehr einmal nicht auf der Höhe des Geschehens, was prompt bestraft wurde.

Doppelschlag sorgt für klare Verhältnisse

Im zweiten Durchgang drehten die Gäste dann jedoch auf und brachten den krassen Außenseiter zunehmend in Verlegenheit. Nach einem schönen Dibbling von Wolfsburgs Spielmacher Diego und einer Vorlage auf seinen brasilianischen Landsmann Josue erhöhte dieser mit seinem ersten Saisontor auf 2:0. Nur drei Minuten später war die Partie durch Schäfers Treffer nach Doppelpass mit Grafite praktisch gelaufen.

Doch Victoria, das in der ersten Pokalrunde überraschend Zweitligist Rot Oberhausen-Weiß (1:0) aus dem Wettbewerb geworfen hatte, steckte auch nach dem 0:3 nicht auf und wurde durch das Tor von Stephan Rahn - Bruder des ehemaligen Nationalspielers Christian Rahn - belohnt. Sven Trimborn hatte dabei mit seinem Pass die gesamte Wolfsburger Abwehr entblößt und der Torschütze dem Wolfsburger Keeper Marwin Hitz mit einem platzierten Schuss ins linke untere Eck keine Chance gelassen.

© SID

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