Fußball DFB-Pokal
Sieben Zweitligisten erreichen zweite Runde

Zweitliga-Spitzenreiter Karlsruher SC ist ebenso wie die Ligakonkurrenten Aue, Offenbach und Paderborn in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Auch Freiburg und Kaiserslautern überstanden die erste Runde.

Der Karlsruher SC bleibt weiter in der laufenden Saison ungeschlagen. Der Zweitliga-Spitzenreiter hat in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Oberligisten Tennis Borussia Berlin mit 3:1 (2:0) gewonnen. Die Tore für die Badener erzielten Bradley Carnell (29.), Edmond Kapllani (45.) sowie Kapitän Mario Eggimann (65.). Michael Fuß (86., Foulelfmeter) sorgte für den Ehrentreffer und den zugleich für das erste Gegentor für den KSC in einem Pflichtspiel in dieser Saison.

Aue siegt in Unterzahl

Trotz Unterzahl hat Erzgebirge Aue die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Der Zweitligist setzte sich beim westfälischen Oberligisten Westfalia Herne mit 2:1 (0:0) durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Mitja Schäfer (84.). David Siradse (53.) hatte die Sachsen zunächst in Führung geschossen, nachdem Hendrik Liebers zwei Minuten vor der Halbzeit wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Sami El Nounou (82.) gesorgt.

Auch Kickers Offenbach hat die erste Runde schadlos überstanden. Der in der Meisterschaft bislang noch sieglose Zweitligist feierte mit einem 2:0 (2:0) bei der Spvgg Bayreuth den Einzug in die zweite DFB-Pokalrunde und zugleich den ersten Pflichtspielsieg. Die Tore für den Vorjahres-Viertelfinalisten erzielten Stephan Sieger (33.) und Markus Kreuz (41.) innerhalb von neun Minuten.

Paderborn siegt mit neuem Coach nach Elfmeter-Krimi

Trainer Roland Seitz feierte bei seinem Debüt auf der Bank des SC Paderborn einen Einstand nach Maß. Der 41-Jährige zog in seinem ersten Spiel mit den Ostwestfalen durch einen 7:6-Erfolg im Elfmeterschießen beim Regionalligisten 1. FC Magdeburg in die zweite DFB-Pokal-Runde ein. Nach Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 0:0) gestanden.

Der Belgier Garry de Graef verwandelte zunächst den Elfmeter zum 7:6 für Paderborn, danach versagten Magdeburgs Marcel Probst die Nerven, als er seinen Versuch neben das Tor setzte. Die Tore in der regulären Spielzeit erzielten vor 3 068 Zuschauern Hüzeyfe Dogan für Paderborn (62.) und Sven Kubis (88.) für Magdeburg.

Freiburg dreht die Partie in der Schlussphase

Ex-Bundesligist SC Freiburg hat mit einer Energieleistung in der Schlussphase das drohende Aus in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals abwenden können. Der Libanese Rada Antar (74.) und Boubacar Coulibaly (75.), der nur 30 Sekunden später traf, sorgten für die Wende. Am Ende siegte die Mannschaft von Trainer Volker Finke mit 4:2 (1:0) beim westfälischen Oberligisten Delbrücker SC vor 2 355 Fans. Cafu (78.) machte mit dem vierten Freiburger Treffer alles klar.

Mit viel Mühe hat sich Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern für die zweite Runde des DFB-Pokals qualifiziert. Die Pfälzer kamen beim thüringischen Oberligisten 1. FC Gera 03 zu einem schwer erarbeiteten 2:0 (1:0)-Erfolg. Den Führungstreffer erzielte Azar Karadas (33.), bevor Tamas Hajnal (60.) den Endstand herstellte.

Wacker Burghausen zitterte sich im Zweitliga-Duell beim Aufsteiger FC Augsburg in die nächste Runde. Durch einen späten Treffer von Maximilian Nicu (119.) in der Verlängerung siegten die Bayern mit 4:3 (3:3, 0:1). Stefan Aigner (25.) und Hrvoje Vukovic (59.) hatten Burghausen zweimal in Führung geschossen. Mamadou Diabang (53.), Lars Müller (68.) und der Brasilianer Elton da Costa (82.) für die zwischenzeitliche Wende gesorgt, bevor Thomas Drescher (88.) die Verlängerung erzwang.

© SID

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