Fußball DFB-Pokal
Stuttgart gewinnt Bundesliga-Duell in Bochum

Das Duell zweier Bundesligisten im Achtelfinale des DFB-Pokals hat der VfB Stuttgart für sich entschieden. Beim VfL Bochum kamen die Schwaben zu einem klaren 4:1 (1:0) und stehen damit im Viertelfinale.

Der VfB Stuttgart hat seine gute Hinrunde mit dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals gekrönt. Die Schwaben gewannen beim VfL Bochum im letzten Spiel vor der Winterpause 4:1 (1:0) und zogen damit erstmals seit sechs Jahren wieder in die Runde der letzten Acht im Pokalwettbewerb ein. Die Bochumer, die zuletzt nach drei Heimsiegen in Folge die Abstiegsränge in der Bundesliga verlassen hatten, mussten dagegen einen Rückschlag hinnehmen.

Vor 20 000 Zuschauern brachte Stürmer Mario Gomez mit seinem neunten Pflichtspieltreffer für den VfB in dieser Saison die Gäste in der 34. Minute in Führung. Nach der Pause sorgte Nationalspieler Thomas Hitzlsperger (49., 58.) mit zwei Treffern für die Vorentscheidung. Außerdem traf Cacau für die Schwaben (90.). Auf Bochumer Seite konnte lediglich Tommy Bechmann (85.) zwischenzeitlich verkürzen. Für den Stuttgarter Torhüter Timo Hildebrand war es der erste Pflichtspiel-Gegentreffer seit 499 Minuten.

Der Elf von Trainer Armin Veh reichte allerdings zehn Tage nach dem 1:0 in der Liga gegen die Bochumer eine durchschnittliche Leistung zum Sieg. Die Gastgeber hatten vor der Pause deutlich mehr Spielanteile, agierten aber vor dem Stuttgarter Tor äußerst glücklos.

Zunächst stolperte VfL-Torjäger Theofanis Gekas (4.) bei einem Schussversuch über die eigenen Beine. Nachdem auch Oliver Schröder (7.) und Pavel Drsek (14.) den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig trafen, bestraften die Gäste den VfL. Gomez erwischte mit seinem Flachschuss von der Strafraumgrenze durch die Beine von Abwehrspieler Philipp Bönig den zum wiederholten Male in dieser Saison schwachen Bochumer Torwart Peter Skov-Jensen auf dem falschen Fuß. Den möglichen Ausgleich verpasste Gekas drei Minuten vor der Pause, als er freistehend aus fünf Metern über das Tor schoss.

VfL-Trainer Marcel Koller hatte die selbe Startelf gebracht wie beim 2:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Freitag. Sein Kollege Armin Veh veränderte sein Team nach dem 0:0 in Cottbus auf zwei Positionen und brachte Antonio da Silva sowie Sami Khedira für Ricardo Osorio und Arthur Boka. Stürmer Marco Streller, der im Ligaduell der beiden Teams den Siegtreffer erzielt hatte, fehlte verletzt.

Nach der Pause blieb der VfB nicht unbedingt die bessere, aber die effektivere Mannschaft. Bei seinem 2:0 profitierte Hitzlsperger nach einem Schuss aus 18 Metern von einem Patzer von Skov-Jensen. Beim 3:0 verwertete er einen verunglückten Befreiungsversuch von Marcel Maltritz.

© SID

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