Fußball DFB-Pokal
Stuttgarter Kickers stellen HSV im Pokal ein Bein

Für Thomas Doll und seinen Hamburger SV ist der DFB-Pokal bereits beendet. Der Champions-League-Teilnehmer unterlag in der ersten Runde beim Regionalligisten Stuttgarter Kickers mit 3:4 nach Verlängerung.

Regionalligist Stuttgarter Kickers hat den Champions-League-Teilnehmer Hamburger SV aus dem DFB-Pokal gekegelt und damit für die erste große Sensation gesorgt. Das Team von Trainer Thomas Doll unterlag nach einer blamablen Leistung 3:4 (3:3, 3:2) nach Verlängerung. Christian Okpala sorgte in der Neuauflage des letztjährigen Erstrunden-Duells mit seinem verwandelten Foulelfmeter in der 96. Minute für den Einzug des Tabellenführers der Regionalliga Süd in die zweite Runde.

Der HSV verspielte in einer abwechslungsreichen Begegnung leichtfertig eine gelungene Generalprobe für den ersten Auftritt in der Champions League am kommenden Mittwoch gegen den diesjährigen Finalisten FC Arsenal und vergeudete zudem wertvolle Kräfte. Denn Recep Yildiz rettete die Schwaben vor 10 500 Zuschauern im ausverkauften Stadion mit seinem zweiten Tor in der Schlussminute noch in die Verlängerung.

Sanogo und Ljuboja kontern Kickers-Doppelschlag

Yildiz und Okpala hatten die Gastgeber zuvor mit einem Doppelschlag in der 5. und 6. Minute 2:0 in Führung gebracht. Mitte der ersten Halbzeit gelang dann Angreifer Boubacar Sanogo allerdings der Anschlusstreffer (28.), ehe HSV-Debütant Danijel Ljuboja (36.) und Guy Demel mit einem herrlichen Distanzschuss (44. ) noch vor der Pause den Spieß drehten.

Der in der Bundesliga noch sieglose HSV, der mit dem 1:0 gegen Hertha BSC Berlin am 29. Juli im Ligapokal den bislang einzigen Pflichtspielsieg feiern konnte, hatte ohne die verletzten Profis Juan Pablo Sorin, Rafael van der Vaart, David Jarolim, Thimothee Atouba und Vincent Kompany zunächst massive Probleme, den laufstarken Gastgebern Paroli zu bieten. Erst der Kopfballtreffer von Neuzugang Sanogo weckte die Hanseaten, die in der Folge deutlich überlegen waren und verdient zur Halbzeitpause in Führung lagen.

Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Schwaben, die dem HSV 1987 im Pokalfinale 1:3 unterlegen waren, zunächst wieder aus ihrer Umklammerung befreien, die Hanseaten schalteten einen Gang zurück und schonten ihre Kräfte für die Königsklasse. Das wurde bestraft.

Die beste Chance des HSV im zweiten Abschnitt war zunächst ein Pfostenschuss von U21-Nationalspieler Piotr Trochowski (56.). Ein Kopfball von Ljuboja strich zudem knapp am Kickers-Tor vorbei (63.).

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%