Fußball DFB-Pokal
Torfestival in Frankfurt

Eintracht Frankfurt ist in einer torreichen Partie ins Achtelfinale des DFB-Pokal eingezogen. Gegner Alemannia Aachen musste sich trotz Aufholjagd 6:4 (3:1) geschlagen geben.

Eintracht Frankfurt hat seinen Erfolgskurs im DFB-Pokal fortgesetzt und ist nach einem Tor-Festival ins Achtelfinale gestürmt. Der Tabellen-Sechste der Bundesliga bezwang den Zweitligisten Alemannia Aachen mit 6:4 (3:1), feierte damit seinen ersten Heimsieg der Saison und ist unter Trainer Michael Skibbe weiter ungeschlagen. Der neue Alemannia-Coach Michael Krüger musste beim Debüt dagegen eine Niederlage hinnehmen.

Der in die Startelf zurückgekehrte brasilianische Spielmacher Caio nach nur 49 Sekunden sowie der Grieche Nikos Liberopoulos (5.) brachten die Eintracht früh mit 2:0 in Führung. Nach einem Eigentor von Lukasz Szukala (45.) schraubten Liberopoulos (50.) und Alexander Meier (53.) das Ergebnis nach der Pause in die Höhe. Für die Alemannia, die nach einem 1:5-Rückstand zwischenzeitlich auf 4:5 verkürzte, trafen Babacar Gueye (23./87.) und Benjamin Auer (66. und 72.). Erst Selim Teber per Foulelfmeter zum Endstand (89.) machte für die Eintracht alles klar.

In der Frankfurter WM-Arena machte die Eintracht von Beginn an Dampf. Schon in der ersten Halbzeit hätten die Gastgeber durch Freistöße von Caio (5. und 39.) sowie bei einer vertendelten Möglichkeit von Meier (38.) noch häufiger treffen können.

Allerdings waren die Frankfurter vor 25 450 Zuschauern in der WM-Arena in der Defensive zu sorglos. Keeper Oka Nikolov parierte bei einer Doppelchance der Aachener gegen Auer und Florian Müller (3.) glänzend.

Die Eintracht musste ohne die angeschlagenen Ioannis Amanatidis und Maik Franz auskommen. Dafür rückte neben Caio der in der Liga noch rot-gesperrte Patrick Ochs in die Anfangsformation. Bei Aachen vertraute Krüger bei seinem Einstand auf der Bank der Alemannia der gleichen Startelf wie beim 2:0 gegen 1 860 München.

Auch nach dem Seitenwechsel gaben die Frankfurter zunächst den Ton an. Nach einer Flanke von Caio wäre Seyi Olajengbesi beinahe das nächste Eigentor unterlaufen (46.), zudem scheiterte Caio nach einer Ecke von Ochs per Kopf knapp (47.). Chris traf mit einem Distanzschuss (58.) die Latte. Danach begann die Aufholjagd der Gäste.

© SID

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