Fußball DFB-Pokal
Torhungrige Schalker machen kurzen Prozess

Der FC Schalke 04 hat beim ehemaligen Zweitligisten Eintracht Trier nichts anbrennen lassen und ist leicht und locker in die zweite Hauptrunde des DFB-Pokals vorgedrungen. Der Bundesligist gewann an der Mosel 9:0 (3:0).

Vizemeister Schalke 04 ist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka setzte sich 9:0 (3:0) beim Oberligisten Eintracht Trier durch, bei dem der viermalige Cup-Gewinner vor zehn Jahren noch eine seiner größten Pokalblamagen erlebt hatte, und schoss sich damit zugleich für den Auftakt in der Bundesliga am Freitag beim deutschen Meister VfB Stuttgart warm.

Asamoah treffsicher - Trier in Unterzahl

Gerald Asamoah (8., 31., 48.), Rafinha per Foulelfmeter (21.), Mesut Özil (53.), Kevin Kuranyi (58.), Ivan Rakitic (69.), Christian Pander (87.) und Heiko Westermann (90.) erzielten die Treffer für die klar überlegenen Schalker, die nach einer Notbremse von Triers Torhüter Ulrich Schneider gegen Kuranyi ab der 40. Minute in Überzahl spielten. Halil Altintop scheiterte mit dem anschließenden Strafstoß aber ebenso am eingewechselten Keeper Philippe Stellettar wie auf der Gegenseite Sebastian Hartung an Schalke-Schlussmann Manuel Neuer (45.).

Nach der frühen Führung durch Asamoah waren die Schalker vor rund 10 000 Zuschauer im Moselstadion die eindeutig bestimmende Mannschaft und wurden kaum gefordert. Lewan Kobiaschwilli (10.), Christian Pander (18.), Neuzugang Heiko Westermann (20.) und Kuranyi (39.) hätten das Ergebnis allein in der ersten Halbzeit schon höher gestalten können.

Özil hinter den Spitzen

Slomka hatte Neuzugang Rakitic überraschend zunächst auf der Bank gelassen. Für den gebürtigen Kroaten agierte der 18-jährige Özil in der Rolle des abgewanderten Brasilianers Lincoln hinter den drei Spitzen. Nach dem Seitenwechsel bekam Rakitic aber ebenso eine Chance wie Neuzugang Jermaine Jones in defensiven Mittelfeld.

Die Schalker absolvierten in Überzahl ein besseres Trainingsspielchen. Nur 130 Sekunden nach Wiederanpfiff erzielte Asamoah seinen dritten Treffer.

© SID

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