Fußball DFB
Rutemöller möchte Trainerausbildung reformieren

Die Zeit der Kurz-Lehrgänge für angehende Trainer beim DFB könnte bald vorbei sein. Erich Rutemöller setzt sich für eine Verlängerung der Ausbildungszeit auf zwölf Monate und "permanente Hospitationen" ein.

Die Trainerausbildung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) soll erschwert werden: Chefausbilder Erich Rutemöller fordert längere Ausbildungszeiten für die zukünftigen Fußballlehrer. "Mir schwebt vor, die Ausbildung auf ein Jahr auszudehnen und sie mit permanenten Hospitationen in der Bundesliga, der zweiten Liga und der Regionalliga zu kombinieren", sagte der ehemalige Kölner und Rostocker Bundesliga-Coach. Die künftigen Fußballlehrer sollen auch in ihrer Ausbildung von der Saisonvorbereitung bis zum Saisonfinale dabei sein.

Rutemöller steht noch bis Ende 2008 in Diensten des DFB, die Reform soll nach der Europameisterschaft 2008 greifen. Längere Ausbildungszeiten bedeuten für Rutemöller aber keine "Verwissenschaftlichung" der Ausbildung: "Wir dürfen den Kontakt zur Praxis nie verlieren."

Keine Kurz-Lehrgänge mehr

Kurz-Lehrgänge dürfe es in Zukunft nicht mehr geben, forderte Rutemöller. Diese habe der DFB auch nur eingerichtet, um "Top-Nationalspieler nicht zu verlieren". Die normale Ausbildungsdauer liegt zurzeit bei fünf bis sechs Monaten. Die von Rutemöller geforderte Reform würde die Ausbildungszeit verdoppeln.

© SID

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