Fußball DFB
Streit zwischen Roth und Krug nicht ausgeräumt

Der Streit zwischen den Verantwortlichen für die Schiedsrichter beim DFB geht weiter. Volker Roth und Hellmut Krug haben in der Frage der Aus- und Fortbildung der Unparteiischen unterschiedliche Auffassungen.

Die Meinungsverschiedenheit zwischen den Verantwortlichen für die Schiedsrichter beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) geht in die nächste Runde. Nach Angaben von DFB-Mediendirektor Harald Stenger wurde der Streit zwischen dem Schiedsrichterausschuss-Vorsitzenden Volker Roth und Abteilungsleiter Hellmut Krug bei einem Treffen der beiden mit DFB-Präsident Theo Zwanziger, Generalsekretär Horst R. Schmidt, Ligapräsident Wolfgang Holzhäuser sowie den Mitgliedern des Unparteiischen-Ausschusses im Vorfeld des Pokalfinals in Berlin zwar erörtert, aber nicht ausgeräumt. Die Differenzen zwischen Roth und Krug stehen nun sogar bei der Sitzung des DFB-Präsidiums am 8. Juni auf der Tagesordnung.

Aus- und Fortbildung der Schiedsrichter als Streitpunkt

In der vergangenen Woche hatte Zwanziger bestätigt, dass das Verhältnis zwischen Roth und Krug "deutlich gestört" sei. Die beiden früheren Fifa-Unparteiischen haben in der Frage der Aus- und Fortbildung der Schiedsrichter große Meinungsverschiedenheiten. Angeblich soll Krug sogar versucht haben, Roth aus dessen Amt zu kippen.

Krug erhielt in seinem Wunsch nach größerer Professionalität bei den Unparteiischen zuletzt zwar Rückendeckung von Holzhäuser, das Schiedsrichter-Wesen untersteht laut dem Grundenlagenvertrag zwischen dem DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL) aber dem Verband von Präsident Zwanziger.

© SID

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